Alle News in Kürze

Bei einem Kranunglück auf einer südkoreanischen Schiffswerft ist ein Kranteil auf eine Ruhezone für Arbeiter gestürzt - sechs Arbeiter wurden getötet.

KEYSTONE/AP Yonhap/LEE JUNG-HOON

(sda-ats)

Bei einem schweren Kranunglück auf einer südkoreanischen Schiffswerft sind sechs Arbeiter getötet worden. Nach Behördenangaben vom Dienstag waren am Vortag zwei Baukräne auf der Werft von Geoje zusammengestossen.

Dabei brach ein 32 Tonnen schweres Kranteil ab und stürzte auf eine Ruhezone für Arbeiter. Laut Polizei wurden 25 Arbeiter verletzt. Alle Opfer arbeiteten am Bau einer Förderplattform für den französischen Total-Konzern.

Die Unglücksursache war zunächst unklar. Dem Werftbetreiber Samsung Heavy Industries (SHI) zufolge könnte es Verständigungsprobleme zwischen den Kranfahrern und ihren Einweisern gegeben haben - diese kommunizieren über Handsprechfunk. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben gegen zwölf Kranfahrer, sie schloss auch einen Verstoss gegen die Sicherheitsbestimmungen nicht aus.

SHI-Chef Park Dae Young entschuldigte sich bei den Opfern und ihren Angehörigen und sagte allen Betroffenen volle Unterstützung zu. Laut einem SHI-Vertreter handelte es sich um das schwerste Unglück seines Unternehmens seit "mehreren Jahren".

SDA-ATS

 Alle News in Kürze