Navigation

Sechsergruppe will in Atomgesprächen weiter Druck auf Iran ausüben

Dieser Inhalt wurde am 27. Oktober 2009 - 04:56 publiziert
(Keystone-SDA)

Washington - Die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland wollen bei den Atomgesprächen mit dem Iran weiter Einigkeit demonstrieren und den Druck auf Teheran aufrechterhalten.
Das sagte US-Aussenamtssprecher Ian Kelly am Montag (Ortszeit) in Washington nach einer Telefonkonferenz der sogenannten Sechsergruppe.
Der Tenor des Gesprächs war demnach, dass bei den Verhandlungen zwischen den USA, Grossbritannien, China, Russland, Deutschland und dem Iran weiter "Einigkeit" nötig sei. Russlands Vize-Aussenminister Sergej Riabkow hatte zuvor für "höchste Geduld" mit dem Iran geworben.
Der Iran hatte am Montag Bereitschaft signalisiert, einen Teil seiner Uran-Vorräte im Ausland anreichern zu lassen. Nach Angaben von Aussenminister Manuschehr Mottaki will die Regierung in "einigen Tagen" ihre Entscheidung zu einem Vertragsentwurf der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bekannt geben.
In dem Bericht wird Teheran aufgefordert, bis zum Jahresende 1200 Kilogramm Uran zur Anreicherung an Russland zu liefern. Damit soll verhindert werden, dass der Iran das Uran selbst weiter anreichert, um waffenfähiges Material zu erhalten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?