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Seit 51 Jahren sind im Wallis nie so wenig Trauben geerntet worden

Auch wenn im Wallis so wenig Trauben wie zuletzt 1966 geerntet wurden, zeichnet sich ein vielversprechender Jahrgang ab.

KEYSTONE/OLIVIER MAIRE

(sda-ats)

Wegen der Frostperioden im Frühling verzeichnet das Wallis nach der Weinlese den schwächsten Trauben-Ertrag seit 51 Jahren. Dank des warmen Sommers ist die Qualität der gesunden Trauben hingegen ausserordentlich gut.

Mit 32,8 Millionen Kilogramm Trauben fiel die Ernte 30 Prozent geringer als der Durchschnitt der letzten zehn Jahre aus, wie der Kanton Wallis am Mittwoch mitteilte. Seit 1966 seien nicht mehr so wenig Trauben geerntet worden.

Bei 18,8 Millionen Kilogramm oder 57 Prozent handelte es sich um rote Trauben, die weissen Trauben machten 14 Millionen Kilogramm oder 43 Prozent aus. Der natürliche Zuckergehalt liegt hingegen über dem Zehnjahresdurchschnitt. Der warme Sommer liess die unversehrten Trauben gut reifen.

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