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Selina Büchel bleibt an den Hallen-Weltmeisterschaften in Birmingham im Final über 800 m ohne Chance auf eine Medaille.

Schon früh im Rennen war Büchel in einen Positionskampf verwickelt, der sie viel Energie kostete. Bis kurz vor Beginn der Schlussrunde vermochte sie zwar das hohe Tempo der Spitzenläuferinnen aus Afrika und den USA einigermassen mitzugehen, ehe sie abreissen lassen musste und noch ans Ende des Feldes durchgereicht wurde.

"Ich bin mega enttäuscht", sagte Büchel. "In einen Final geht man immer, damit man um die Medaillen kämpfen kann." Diese blieben für die 26-Jährige aber klar ausser Reichweite. Mit 2:03,01 verpasste die Toggenburgerin ihre Saisonbestzeit von 2:01,80 klar. Allerdings hätte auch ein Zeit im Bereich ihres Schweizer Rekords von 2:00,38 nicht zum Sprung auf das Podest gereicht.

Die zweifache Europameisterin (2015/2017) ging damit auch in ihrem zweiten WM-Final in der Halle leer aus. Büchel war 2014 in Sopot überraschend in den Final eingezogen. In diesem belegte sie Platz 4, nachdem sie auf den ersten drei Runden ebenfalls zu viel Kraft gelassen hatte.

Gold über 800 m sicherte sich Francine Niyonsaba aus Burundi. Die Top-Favoritin siegte in der Weltjahresbestzeit von 1:58,31 klar vor Ajee Wilson aus den USA und Shelajna Oskan-Clarke aus Grossbritannien und verteidigte ihren Titel von 2016 in Portland souverän. Alle drei Medaillengewinnerinnen blieben in einem kaum von der Taktik geprägten Rennen deutlich unter zwei Minuten.

Drittes WM-Gold in der Halle für Lavillenie

Den Final im Stabhochsprung entschied der Franzose Renaud Lavillenie mit 5,95 m zu seinen Gunsten. Während der Überflieger des letzten Jahrzehnts im Freien noch immer auf seinen ersten WM-Titel wartet, holte der 31-Jährige in der Halle zum dritten Mal nach 2012 und 2016 die Goldmedaille. Im Weitsprung der Frauen sicherte sich die Serbin Ivana Spanovic nach Bronze 2014 und Silber 2016 nun endlich Gold.

Nach den Siegen von Genzebe Dibaba bei den Frauen über 1500 m und 3000 m waren auch bei den Männern die Rennen über die Mittelstrecken in äthiopischer Hand. Samuel Tefera und Yomif Kejelcha holten am Sonntag die Goldmedaillen 3 und 4 für das ostafrikanische Land.

Für den einzigen Weltrekord der Titelkämpfe sorgte die polnische 4x400-m-Staffel der Männer. Schlussläufer Jakub Krzewina überspurtete auf den letzten Metern den Amerikaner Vernon Norwood und sicherte den Osteuropäern in 3:01,77 überraschend den WM-Titel.

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SDA-ATS