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Eishockey - Das Schweizer Nationalteam greift nach Gold! Das Team von Sean Simpson bezwingt die USA im Halbfinal 3:0 und spielt gegen Schweden sensationell um den WM-Titel.
Eine der grössten Schweizer Sport-Sensationen ist perfekt. Dank Toren von Nino Niederreiter, Julian Walker und Reto Suri steht die Schweiz erstmals in seiner Geschichte im Final einer Eishockey-WM. Die erste Medaille an einem Titelkampf seit 60 Jahren und der Bronze-Medaille von 1953 (WM in St. Moritz) haben die Schweizer bereits auf sicher.
Eine silberne WM-Auszeichnung haben die Schweizer bereits einmal gewonnen, 1935 in Davos. Doch diese Medaille ist deutlich höher einzustufen als alle neun Auszeichnungen davor. Neun Spiele, neun Siege - und das gegen Nationen, in denen es nur so von NHL-Stars wimmelt.
Die Schweizer starteten fulminant und dominierten die Amerikaner praktisch nach Belieben. Walker (Lattenschuss nach nur einer Minute), Plüss, Niederreiter, Bodenmann und Ambühl scheiterten aber mit ihren hochkarätigen Chancen im ersten Drittel, das mit einem Schussverhältnis von 18:9 für die Schweizer endete. Im zweiten Drittel schob Moser den Puck ein zweites Mal an die Torumrandung.
Nach 30 Minuten wurden die Schweizer endlich belohnt. Niederreiter eroberte den Puck an der Bande, via Plüss kehrte die Scheibe zurück zum Bündner, der die Schweizer mit seinem fünften Tor an dieser WM aus nächster Distanz völlig verdient in Führung schoss.
Reto Berra, der im Gegensatz zum Viertelfinal gegen Tschechien im Tor stand, wurde erstaunlich wenig beschäftigt. Am Schluss blieben die Schweizer gar erstmals an diesem Turnier ohne Gegentreffer, für Berra war es der vierte Shutout im Schweizer Trikot.
Die Amerikaner, die noch im Viertelfinal für einen historischen 8:3-Triumph über Russland gesorgt hatten, kamen kaum zu guten Möglichkeiten. Dies lag nicht zuletzt an den Schweizern, welche die Räume einmal mehr geschickt zumachten.
Zehn Minuten vor dem Ende war es Walker, der, von Moser lanciert, mit einem Schuss zum 2:0 traf. Die Entscheidung! Als die Amerikaner den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzten, setzte Suri den Schlusspunkt unter einen denkwürdigen Schweizer Sportabend.
Nun benötigen die Schweizer noch einen Sieg und der Traum vom WM-Titel ist perfekt. Als zehnter und letzter Gegner versuchen die Schweden, die entfesselten Schweizer zu stoppen. Auch den Gastgeber haben die Schweizer bereits bezwungen: mit 3:2 im Eröffnungsspiel.
Schweiz - USA 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Globe Arena, Stockholm. - 7136 Zuschauer. - SR Brüggemann/Jerabek (De/Tsch), Carlson/Suominen (Ka/Fi). - Tore: 31. Niederreiter (Martin Plüss) 1:0. 51. Walker (Simon Moser, Philippe Furrer) 2:0. 60. (59:41) Suri (Niederreiter) 3:0. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 4mal 2 Minuten gegen die USA.
Schweiz: Berra; Seger, Julien Vauclair; Diaz, Josi; Blum, von Gunten; Blindenbacher, Philippe Furrer; Niederreiter, Martin Plüss, Simon Moser; Walker, Trachsler, Bieber; Suri, Gardner, Ambühl; Bodenmann, Cunti, Hollenstein.
USA: Gibson; Faulk, Carle; Johnson, Hunwick; Petry, Butler; McBain; Trouba; Smith, Stastny, Moss; Oshie, Stapleton, Galchenyuk; Gionta, Thompson, Carter; Kristo, Bjugstad, Palushaj.
Bemerkungen: Schweiz ohne Grossmann, Monnet (beide überzählig), Martin Gerber (Ersatztorhüter), Stephan und Bürgler (beide nicht gemeldet). USA von 57:41 bis 59:41 ohne Goalie. Pfosten-/Lattenschüsse: 1. Walker, 21. Moser. - Schüsse: Schweiz 31 (18/6/7); USA 29 (9/7/13). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/3; USA 0/2.

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SDA-ATS