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Generationswechsel bei den Solothurner Filmtagen: Die 33-jährige Filmwissenschaftlerin Seraina Rohrer übernimmt die Leitung der Werkschau des Schweizer Films und wird damit Nachfolgerin des langjährigen Direktors Ivo Kummer.

Auf einen Mann, der das Festival während über zwanzig Jahren leitete, folgt eine Frau, die viele Exponenten der Filmszene noch nicht kennen dürften. Die Schweizerische Gesellschaft Solothurner Filmtage (SGSF) habe den Wechsel für eine "Ausrichtung auf die Zukunft" genutzt, erklärte SGSF-Präsidentin Christine Beerli.

Die Wahl sei "Entscheid für eine neue Generation". Dies habe im Bewerbungsverfahren letztlich den Ausschlag zugunsten Rohrers gegeben, sagte Beerli am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Rohrers Curriculum sei wie zugeschnitten auf die Stelle an der Spitze der Werkschau des Schweizer Films.

"Kein Bruch" mit Traditionen

In der überschaubaren Schweizer Filmszene kennen Rohrer längst nicht alle. Rohrer hatte während mehrerer Jahre das Pressebüro des internationalen Festivals del film Locarno geleitet. Das letzte Jahr verbrachte sie gemäss Communiqué der Filmtage in Los Angeles und Mexiko, wo sie eine Dissertation zum Thema "Transnationale Low-Budget-Produktionen" verfasste.

Zuvor hatte sie zudem die Lancierung des nationalen Pilotprojekts "Réseau Cinéma CH", eine Kooperation Schweizer Fachhochschulen und Universitäten bei der Filmausbildung, koordiniert. Über erste Pläne für die Filmtage unter ihrer Leitung will die neue Direktorin Anfang August am Festival del film Locarno orientieren.

Klar ist, dass es nicht zu einem Bruch kommen wird, wie Rohrer selber sagte. Sie habe sich auf die Stelle beworben, weil sie die Veranstaltung, wie sie sich aktuell präsentiert, schätze. Als "grösste Baustelle" nennt sie die Suche nach neuen Sponsoren.

Ort filmpolitischer Debatten

Die filmpolitische Debatte, die seit je zu den Filmtagen gehört, will die neue Direktorin "unbedingt" hochhalten. Auch selber werde sie sich filmpolitisch äussern, erklärte Rohrer auf Anfrage der SDA, wobei sie den Wert konstruktiver Diskussionen betonte.

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SDA-ATS