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Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hat die Vertreibung der Serben aus Kroatien während des Kriegs mit dem Holocaust verglichen. (Archiv)

KEYSTONE/EPA/KOCA SULEJMANOVIC

(sda-ats)

Der serbische Staatschef Aleksandar Vucic hat die Kroaten mit Hitler verglichen, weil sie am Ende des Bürgerkrieges (1991-1995) über 200'000 Serben vertrieben hatten. "Hitler wollte eine Welt ohne Juden, Kroatien ein Kroatien ohne Serben."

So zitierten die Medien den Spitzenpolitiker am Sonntag in Belgrad: "In beiden Fällen wurde eine Endlösung verlangt."

Vucic hatte am Vorabend auf der Gedenkfeier zum Jahrestag der Militäraktion "Oluja" (Gewittersturm) in Backa Palanka nordwestlich von Belgrad gesprochen. Vom 4. bis zum 7. August 1995 hatte die kroatische Armee die von der serbischen Minderheit jahrelang besetzten Regionen des Landes befreit. Über die Zahl der Toten - Hunderte oder sogar Tausende - wird bis heute gestritten.

"In beiden Fällen wurden die, die anders sind, nur wegen ihrer Existenz angeklagt", verglich Vucic weiter den Holocaust mit der Vertreibung seiner Landsleute. "Die Kroaten bombardierten die Flüchtlingskolonnen, sie bespuckten die Flüchtlinge und steinigten sie. Sie vergewaltigen und ermordeten sie bei ihren Häusern oder entlang der Strassen. Sie haben sich bemüht, ein Blutfest anzurichten, damit kein Serbe aus Kroatien weggeht ohne Strafe- eine Strafe, nur weil man Serbe war."

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SDA-ATS