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Der serbische Oppositionsführer Tomislav Nikolic ist auf Grund seines Hungerstreiks in ein Spital eingeliefert worden. Er will mit der Nahrungsverweigerung vorgezogene Parlamentswahlen durchsetzen.

Der 59 Jahre alte Chef der nationalistischen Serbischen Fortschrittspartei (SNS) sei auf einer Trage aus dem Parlament in Belgrad getragen und dann in eine Privatklinik gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Beta. Es gehe Nikolic "überhaupt nicht gut", sagte SNS-Parteivize Aleksandar Vucic.

Nikolic hatte am Samstagmorgen nach eigenen Angaben damit begonnen, keine Nahrungsmittel und Flüssigkeit mehr zu sich zu nehmen. Die SNS fordert für den 18. Dezember vorgezogene Neuwahlen, die Regierung beharrt aber darauf, wie geplant im Mai 2012 zu wählen.

Am Samstag waren rund 50'000 Demonstranten einem Aufruf der SNS gefolgt und hatten in Belgrad für vorgezogene Neuwahlen demonstriert. Bei der Protestveranstaltung verkündete Nikolic, in einen Hungerstreik getreten zu sein.

Am Sonntagmorgen hatte er sich mit Staatschef Boris Tadic getroffen, wie der Fernsehsender B92 berichtete. Tadic wollte ihn demnach dazu überreden, seine Forderung nach Neuwahlen zurückzunehmen. Nikolic lehnte dies aber ab.

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SDA-ATS