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Der Ölkonzern Royal Dutch Shell enttäuscht mit einem drastisch verschlechterten Jahresergebnis. 2013 fiel der Gewinn um 38,5 Prozent auf 16,4 Mrd. Dollar, wie das britisch-niederländische Unternehmen am Freitag überraschend mitteilte.

Analysten hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet - aber nicht in diesem Ausmass. Ursprünglich wollte Shell sein Zahlenwerk erst am 30. Januar vorlegen.

"Unsere Ergebnisse im Geschäftsjahr 2013 entsprechen nicht dem, was ich von Shell erwarte", sagte Unternehmenschef Ben van Beurden laut Mitteilung.

Die Gewinnmargen im konsumentennahen Downstream-Geschäft - etwa bei den Raffinerien und beim Verkauf von Benzin - seien schwach gewesen. Höhere Kosten und geringere Volumen im Upstream-Geschäft, also der Erschliessung und Förderung von Öl und Erdgas, haben ebenso belastet.

Im vierten Quartal 2013 betrug der Gewinn auf vergleichbarer Basis ohne Sonderposten laut der Vorabschätzung rund 2,9 Mrd. Dollar. Analysten waren von rund 4 Mrd. Dollar ausgegangen.

SDA-ATS