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Neu Delhi - Ein Güterzug ist in Indien in eine Elefantenherde gerast und hat sieben Tiere getötet. Zwei Baby-Elefanten seien beim Überqueren der Gleise im ostindischen Bundesstaat West-Bengalen steckengeblieben, meldete die Nachrichtenagentur PTI am Donnerstag unter Berufung auf Forstbehörden.
Darauf seien andere Elefanten zu ihnen geeilt. Als der Zug in die Herde raste, seien fünf Elefanten sofort getötet worden. Zwei weitere seien später an Verletzungen gestorben. Ein verletzter Elefant werde behandelt.
Menschen wurden nicht verletzt. Die Bahnstrecke, die den Ort New Jalpaiguri mit dem Bundesstaat Assam verbindet, wurde nach dem Unfall am Mittwochabend für mehrere Stunden gesperrt.
In der Nähe des Unglücksortes, der zwischen zwei Wäldern liegt, war bereits im Juni ein Elefant von einem Zug erfasst und getötet worden. Nach Angaben der Umweltorganisation Wildlife Trust of India starben seit 1987 mehr als 120 Elefanten beim Zusammenprall mit Zügen. In Indien leben nach Schätzungen rund 26 000 wilde Elefanten.

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SDA-ATS