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Die ETH Zürich ist weiter die beste Universität auf dem europäischen Kontinent. Sonst schneiden die europäischen Hochschulen im neusten "Times Higher Education World University Ranking" schlecht ab. Weltspitze ist das California Institute of Technology (Caltech).

Wie im Vorjahr rangieren sieben Schweizer Universitäten unter den Top 200. Die ETH landete auf Platz 14, zwei Plätze weiter hinten als im Vorjahr. Die ETH Lausanne (EPFL) verbesserte sich von Platz 40 auf 37, die Universität Basel um beachtliche 68 Ränge von Platz 142 auf 74.

Die Universität Zürich sackte von Rang 89 auf 121 ab, Genf stieg von Platz 133 auf 124, Lausanne sank von Rang 130 auf 132, Bern ebenfalls von Rang 151 auf 157.

Die beste deutsche Hochschule, die Universität München, verlor ebenfalls sieben Rangplätze und hält nun Platz 55. Insgesamt hätten die europäischen Unis dieses Jahr schlecht abgeschnitten, heisst es in der Analyse der Herausgeber.

Skandinavien und Asien gewinnen

Ausnahme seien die skandinavischen Hochschulen: Ihr Aushängeschild, das Karolinska Institut in Stockholm, stieg um sechs Plätze auf Rang 36, aufgestiegen sind auch die Top-Unis Norwegens, Finnlands und Dänemarks. Zu den weiteren Gewinnern zählen die Vorzeige-Unis Asiens: Die Uni Tokio, verbesserte sich auf Platz 23, auch die besten Unis aus Singapur, Südkorea und China machten alle Plätze gut.

Hinter dem Caltech teilen sich die Harvard University (USA) und die University of Oxford (Grossbritannien) den Platz zwei, dahinter platzierten sich die Stanford University, das Massachusetts Institute of Technology (MIT), die Princeton University (alle USA).

Es folgen die University of Cambridge (Grossbritannien), die University of California Berkeley, die University of Chicago (beide USA) sowie das Imperial College London (Grossbritannien).

10'000 Uni-Forscher befragt

Das Times-Ranking, das sich mittlerweile als wichtigste Uni-Rangliste etabliert hat, basiert auf 13 Indikatoren aus den Bereichen Forschung, Lehre, Zitierungen, Internationalisierung und Einwerbung von Drittmitteln aus der Wirtschaft.

Die beiden wichtigsten Faktoren sind einerseits die Befragung von mehr als 10'000 Uni-Forschern zu den Themen Lehre und Forschung sowie andererseits bibliometrische Indikatoren wie Veröffentlichungen und Zitierungen - sie tragen zu rund je einem Drittel zum Gesamtergebnis bei.

Weitere Faktoren sind die Lernvoraussetzungen wie ausgezeichnete Lehrende oder das Einkommen der Lehrenden mit insgesamt 15 Prozent, Umfang von und Einnahmen aus Forschung (10,5 Prozent), Internationalisierung (fünf Prozent) und anwendungsorientierte Forschung (2,5 Prozent).

SDA-ATS