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Im olympischen Langlauf-Sprint in der klassischen Technik behalten die Favoriten die Oberhand. Johannes Hösflot Klaebo bei den Männern und Stina Nilsson bei den Frauen gewinnen Gold.

Derweil Stina Nilsson mit ihren 24 Jahren bereits zum zweiten Mal an Olympischen Spielen im Einsatz steht - vor vier Jahren in Sotschi gewann sie zusammen mit Ida Ingemarsdotter Bronze im Teamsprint -, absolvierte Johannes Hösflot Klaebo am Dienstag erst seinen zweiten Olympia-Einsatz überhaupt.

Zwei Tage nach der Niederlage (Platz 10) im Skiathlon triumphierte er in seiner Paradedisziplin auf überlegene Art und Weise vor dem italienischen Sprint-Weltmeister Federico Pellegrino und Alexander Bolschunow aus Russland. Mit seinem typischen "Sprung-Schritt" führte Klaebo beim happigen Schlussanstieg die Entscheidung herbei. Einige Sekunden später wurde er mit 21 Jahren zum jüngsten Langlauf-Olympiasieger aller Zeiten.

Vor einem Jahr in Lahti hatte Klaebo im Sprint WM-Bronze gewonnen, derweil Stina Nilsson bei den Frauen als grosse Favoritin aufgrund eines Sturzes bereits in den Halbfinals gescheitert war. Diesmal hielt die Schwedin dem grossen Druck stand und setzte sich gar deutlicher als erwartet vor Maiken Caspersen Falla, der letztjährigen Weltmeisterin und Olympiasiegerin von 2014, durch. Bronze ging an die Russin Julia Belorukowa.

Nilsson hatte vor den Winterspielen in Südkorea bereits vier WM-Silbermedaillen in ihrem Besitz gehabt, nun stand sie erstmals an einem Grossanlass zuoberst auf dem Podest. Der mediale Rummel um ihre Person wird in Schweden durch den Olympia-Triumph weiter zunehmen. Dabei sucht sie selbst die Öffentlichkeit nicht. Nilsson liebt es, sich abseits des medialen Rummels in den Wäldern ihrer Heimat Malung in Mittelschweden aufzuhalten, dort zu trainieren.

In einem Gespräch mit der schwedischen Zeitung "Dagens Nyheter" erzählte sie vor einem Jahr, wie sie mit grossem Interesse von Sixten Jernberg gelesen habe. "Er war am glücklichsten draussen in den Wäldern. Ich habe mich in ihm wiedererkannt." Der 2012 verstorbene Jernberg lebte unweit von Nilssons Wohnort. In den Fünfziger- und Sechzigerjahre wurde er viermal Olympiasieger. Gut möglich, dass Nilsson dereinst bezüglich Anzahl Olympiasiege zu ihm aufschliessen wird.

Top-10-Ergebnis für Van der Graaff

Laurien van der Graaff realisierte ihr bestes Ergebnis an einem Grossanlass im Einzelsprint. Die 30-jährige Davoserin stiess beim Klassisch-Sprint bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang in den Halbfinal vor und klassierte sich im 10. Schlussrang.

Van der Graaff hatte zuvor im letzten Viertelfinal-Heat den 2. Platz erreicht und dabei mit einem starken Finish unter anderen die Schwedin Anna Dyvik und die Norwegerin Ingvild Flugstad Östberg hinter sich gelassen.

Für Nadine Fähndrich, im Prolog unmittelbar vor Van der Graaff auf Platz 20, bedeuteten die Viertelfinals Endstation. Die Luzernerin klassierte sich bei ihrem zweiten Olympia-Einsatz im 20. Schlussrang.

Auch Jovian Hediger (19.) schied in den Viertelfinals aus. Der Romand wurde im dritten von fünf Viertelfinal-Heats hinter dem Russen Alexander Bolschunow und den Finnen Ristomatti Hakola, dem Prolog-Schnellsten, sowie Iivo Niskanen Vierter.

Bereits in der Qualifikation waren die beiden anderen Schweizer Starter, Ueli Schnider und Erwan Käser, gescheitert.

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