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Siemens hat seinen Gewinn im zweiten Quartal verdoppelt und die Wachstumsziele für das Gesamtjahr kräftig erhöht. Aus dem fortgeführten Geschäft erwartet der Technologiekonzern nun einen Jahresgewinn von mindestens 7,5 Mrd. Euro.

Das entspricht auf vergleichbarer Basis einem Zuwachs von 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie Siemens am Mittwoch mitteilte. In der Prognose sind die Ergebnisse der verlustträchtigen und verkauften IT-Sparte SIS ebenso nicht mehr enthalten wie die der Leuchtmitteltochter Osram, die im Herbst an die Börse gehen soll.

Im im abgelaufenen zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 (per Ende März) hat Siemens seinen Gewinn aus fortgeführtem Geschäft auf knapp 3,2 Mrd. Euro mehr als verdoppelt. Der Zuwachs geht vor allem auf den Erlös aus dem Verkauf des Anteils am Reaktorbauer Areva NP zurück, der das Ergebnis um 1,5 Mrd. Euro nach oben schraubte.

Der Quartalsumsatz kletterte um 7 Prozent auf 17,7 Mrd. Euro. Der Auftragseingang habe 20,65 Mrd. Euro betragen und den Vorjahreswert wegen zahlreicher Grossbestellungen von Energietechnik um 28 Prozent überstiegen.

Grösster Wachstumstreiber bei den Aufträgen war der Energiesektor, der mit einem Zuwachs von 51 Prozent einen Rekordwert erzielte. Dafür sorgte eine Reihe von Grossaufträgen, unter anderem für Gaskraftwerke in Saudi-Arabien und Windenergieanlagen vor der Nordseeinsel Borkum. Kräftig legten auch die Bestellungen für Industrieautomatisierung, Antriebstechnik und Züge zu.

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SDA-ATS