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Simon Ammann fliegt in Zakopane zum zweitbesten Weltcup-Ergebnis in diesem Winter. Der Toggenburger wird beim Sieg des Slowenen Anze Semenic Fünfter.

Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Pyeongchang zeigt die Formkurve von Simon Ammann nach oben. Erstmals in dieser Saison sprang er nach dem Skifliegen auch von einer Grossschanze in die Nähe des Podests. Bei Halbzeit und nach einem Versuch auf 135,5 m hatte er gar den 3. Zwischenrang eingenommen. Im Finaldurchgang (131 m) musste der viermalige Olympiasieger allerdings mit schlechteren Bedingungen zurecht kommen als die meisten Konkurrenten vor und nach ihm.

Besser als in Zakopane war Ammann, der im Gegensatz zum Teamspringen vom Samstag wieder auf das alte Schuhmodell zurückgriff, einzig vor zwei Wochen beim Skifliegen in Tauplitz/Bad Mitterndorf gewesen, als er den ersten Podestplatz nach fast drei Jahren erreicht hatte.

Den nächsten Ernstkampf bestreitet der Toggenburger in Südkorea. Er wird am kommenden Wochenende im Gegensatz zu seinen Teamkollegen nicht zum Weltcup nach Willingen reisen und sich individuell auf seine sechsten Olympischen Spiele vorbereiten. Neben Ammann hebt auch Gregor Deschwanden in Pyeongchang ab.

Der Slowene Anze Semenic feierte in Zakopane den ersten Weltcupsieg seiner Karriere. Der 24-Jährige, nach dem ersten Durchgang Fünfter, war vor dem stimmungsvollen Wettkampf bei den skisprungverrückten Polen nie zuvor unter den ersten drei im Weltcup klassiert gewesen. Die weiteren Podestplätze gingen an Andreas Wellinger aus Deutschland und an Semenics Landsmann Peter Prevc.

Die Hoffnungen auf einen Heimsieg zerschlugen sich für die polnischen Fans mit dem letzten Sprung des Abends. Der nach Halbzeit führende Stefan Hula sprang im Final acht Meter weniger weiter als Semenic und fiel noch auf Platz 4 zurück.

Stoch nicht im Finaldurchgang

Die besten zehn der Weltcup-Gesamtwertung waren im ersten Durchgang Opfer von überaus schwierigen und wechselnden Windbedingungen geworden. Prominentester Leidtragender der Lotterie war der Vierschanzentournee-Sieger und Weltcup-Leader Kamil Stoch. Nach einem Sprung auf lediglich 108,5 m resultierte für den favorisierten Lokalmatadoren lediglich der 38. Rang, womit er nicht einmal zum Finaldurchgang zugelassen wurde.

Stoch hatte tags zuvor beim Teamspringen, als der Wind kein Thema gewesen war, mit 141,5 m den acht Jahre alten Schanzenrekord von Ammann um einen Meter verbessert.

Peier gestürzt

Der Waadtländer Killian Peier vergab eine bessere Klassierung aufgrund eines Sturzes nach der Landung im Finaldurchgang. Der Romand hatte gute Bedingungen und flog bis auf 129,5 m, kam kurz vor der Sturzlinie jedoch aus dem Gleichgewicht und fiel in den Schnee. Peier blieb unverletzt, wurde jedoch vom 20. noch in den 27. Rang durchgereicht.

Deschwanden (37.) und Andreas Schuler (41.) qualifizierten sich nicht für den zweiten Umgang der besten 30.

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SDA-ATS