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Die Schweizer Skispringer warten in diesem Winter noch auf einen Top-Ten-Platz. Bringt der Heim-Weltcup in Engelberg die Wende? Simon Ammann ist zuversichtlich.

2018 wäre wieder ein Olympia-Jahr für Simon Ammann. 2002 flog "Simi" in Salt Lake City als Doppel-Olympiasieger in die Herzen der Schweizer, 2010 doppelte er in Vancouver nach. Ähnliches nun nach wiederum acht Jahren in Pyeongchang zu erwarten, wäre vermessen. Dennoch gibt es beim vierfachen Olympiasieger positive Anzeichen.

Da sind zum einen die Landungen, die nun regelmässig mit Stilnoten von 18 belohnt werden. Zum andern fehlt Ammann zumindest für die Top Ten nicht viel. Ausser beim Auftakt in Wisla und zuletzt bei der Wind- und Regenlotterie in Titisee-Neustadt belegte der 36-jährige Toggenburger Plätze von 12 bis 19. Er scheint reif für den angestrebten Rang in den ersten 10 - auch wenn noch nicht jeder Sprung nach Wunsch gelingt.

Den roten Faden gefunden

"Wir hatten einen schwierigen Start in Wisla", blickt Ammann zurück. "Da waren wir nicht auf einem zufriedenstellenden Niveau." In Kuusamo und Nischni Tagil hätten sie aber "den roten Faden gefunden", auch wenn noch etwas die Konstanz fehle. "Nun sind wir auf gutem Weg", ist sich Ammann sicher.

Für das beste Resultat eines Schweizer Skispringers in diesem Winter sorgte Gregor Deschwanden mit dem 7. Platz in Nischni Tagil. Auch in den letzten beiden Weltcup-Wettkämpfen holte der 26-jährige Luzerner Punkte. Insgesamt kann er seine guten Ansätze aber noch zu wenig in Weite ummünzen. Er ist nach dem Absprung zu wenig kompakt, wie Skisprung-Chef Berni Schödler feststellt. Mit der Olympia-Qualifikation in der Tasche kann er den Heim-Weltcup in Engelberg aber mit einer gewissen Gelassenheit angehen.

Am Mittwoch konnten die Schweizer in Engelberg noch einmal bei perfekten Bedingungen trainieren. Simon Ammann glaubt deshalb an einen weiteren Schritt nach vorne. "Das Gefühl ist gut, mein Ziel sind die Top Ten", sagt er.

Dank Ammann und Deschwanden stehen die Schweizer Skispringer insgesamt besser da als vor Jahresfrist. Dahinter klafft aber eine grosse Lücke. Um in Pyeongchang ein Team stellen zu können, braucht es einen dritten Springer, der die Einzelqualifikation schafft. Dazu werden zwei Platzierungen in den Top 25 benötigt, und davon ist man derzeit weit entfernt. Neben Ammann und Deschwanden nehmen heute Abend Killian Peier, Andreas Schuler, die im Weltcup nicht überzeugen konnten, sowie Luca Egloff, der im Continental-Cup gute Resultate erreichte, an der Qualifikation teil.

Die Deutschen als Massstab

Um den Sieg dürfte Ammann, der auf der Titlis-Schanze 2008 und 2009 insgesamt dreimal gewann und vor drei Jahren als Zweiter letztmals aufs Podest sprang, ebenso wenig mitkämpfen wie seine Teamkollegen. Platz 1 scheint für einen Deutschen oder Norweger reserviert. Vor allem Richard Freitag erfreut sich einer beneidenswerten Form. Der 26-jährige Sachse war in diesem Winter nie schlechter als Sechster und belegte bei den letzten drei Wettkämpfen die Plätze 1, 2 und 1. Sein ebenfalls vom ehemaligen Schweizer Cheftrainer Werner Schuster trainierter Teamkollege Andreas Wellinger steht ihm kaum nach.

Hinter den beiden deutschen Überfliegern folgt ein starkes norwegisches Trio mit Daniel-André Tande, Johann André Forfang und Robert Johansson. Die Skandinavier warten allerdings wie die Österreicher und die wiederum von vielen Fans begleiteten Polen noch auf den ersten Saisonsieg.

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SDA-ATS