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Ein Fehlalarm hat die Bewohner von Allenlüften bei Mühleberg in der Nacht auf Freitag um den Schlaf gebracht. Ein Kurzschluss sorgte dafür, dass die Sirenen während Stunden immer wieder heulten. Der Kanton prüft nun deren Nachrüstung mit einem Abschaltknopf.

Für die lärmgeplagte Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden, teilte der Kanton Bern am Freitag mit. Sie sei per Radiomeldung informiert worden.

Die Sirenen beim alten Schulhaus Allenlüften heulten um 0.20 zum ersten Mal los, wie Heinz Pfeuti, Sprecher der Kantonspolizei Bern, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Der Alarm sei noch einige weitere Male losgegangen, bevor er nach 4 Uhr endgültig verstummte.

Dass die Sirenen während Stunden nicht abgestellt werden konnten, liegt laut Claude Eric Wessel an einem Kurzschluss. Wessel - er ist im kantonalen Amt für Bevölkerungsschutz für die Sirenen zuständig - erklärt die Ursache wie folgt: Während im Fall eines "normalen Alarms" eine Schaltuhr für das Abschalten sorgt, fällt dieser Mechanismus bei einem Kurzschluss aus.

Geheul bei voller Batterie

Statt über das Netz werden die Sirenen dann über eine Batterie gespeist. Solange sie Spannung hat, heulen die Sirenen und schweigen erst wieder, wenn die Batterie leer ist - bis sie wieder Spannung hat und der Alarm erneut losgeht. In Allenlüften kehrte die Ruhe erst wieder ein, als die Sirenen abmontiert wurden.

Laut Wessel prüft der Kanton nun die Möglichkeit, die neuen Sirenen mit einem Abstellknopf nachzurüsten.

Laut Communiqué des Kantons handelt es sich beim betroffenen Gerät um eine "moderne, von den zuständigen Bundesstellen ausgewählte Sirene". Sie wird nun von der Herstellerfirma untersucht. Danach soll über weitere Massnahmen entschieden werden. In der Zwischenzeit wird die Alarmierung der Bevölkerung durch eine mobile Sirene sichergestellt.

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SDA-ATS