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Sitten will Gondelbahn für direkten Anschluss an Skigebiet

Der Stadtpräsident Philippe Varone (rechts) und sein Vorgänger Marcel Maurer stellten am Donnerstag das Gondelbahn-Projekt vor, das Sitten mit dem Skigebiet "4 Vallées" verbinden soll.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Mit einer Gondelbahn könnte die Stadt Sitten schon bald ans Skigebiet "4-Vallées" angeschlossen werden. Bis im April 2018 soll ein Gesuch beim Bundesamt für Verkehr (BAV) eingereicht werden. Mit dem Bau soll 2020 begonnen werden.

"Es ist ein wichtiges Projekt für die Entwicklung von Sitten", sagte am Donnerstag der Präsident des Walliser Hauptortes, Philippe Varone, vor den Medien. Die Seilbahn mit Gondeln für jeweils zehn Personen würde Sitten in 17 Minuten Fahrzeit mit dem Skigebiet Thyon 2000 verbinden.

Mit dem Auto dauert die Fahrt bis Thyon 2000 bislang rund 40 Minuten, sagte der ehemalige Sittener Stadtpräsident Marcel Maurer. Er präsidiert die Gesellschaft TéléSion, welche die Konzession beim BAV beantragt hat.

Die Bahn mit zahlreichen Gondeln für jeweils zehn Personen soll nicht nur Sitten mit dem Skigebiet verbinden, sondern unterwegs auch zwei Quartiere an den Bahnhof anschliessen und so dem öffentlichen Verkehr dienen.

Bahn hängt nicht von Sion 2026 ab

Eine Gondelbahn im urbanen Raum wäre eine Premiere in der Schweiz, sagte Stadtpräsident Philippe Varone. Das Projekt hat keinen direkten Nutzen für die Kandidatur von der Stadt für die olympischen Winterspiele 2026 und soll auch ohne diese Grossveranstaltung weiter vorangetrieben werden.

Grünes Licht vom Bundesamt für Verkehr wird frühestens im März 2019 erwartet, die Bauarbeiten würden in diesem Fall im März 2020 beginnen. Die Kosten werden auf 15 bis 20 Millionen Franken geschätzt.

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