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Der Skandal um falsch deklariertes Pferdefleisch hat die Mehrzahl der 27 EU-Staaten erreicht. 17 Länder haben inzwischen Verdachtsfälle nach Brüssel gemeldet.

So wurden bis Donnerstag sechs Fälle von vermutetem Betrug an das europäische Warnsystem RASFF mitgeteilt - aus Deutschland, Irland, Grossbritannien und Österreich. Bei den falsch deklarierten Produkten handelt es sich um Nudelgerichte, Gulasch, Burger und Gefrierfleisch.

17 der 27 EU-Länder erhielten Lieferungen mit möglicherweise falsch gekennzeichnetem Pferdefleisch. Die Produkte gingen nach Deutschland, Irland, Österreich, Dänemark, Finnland, Frankreich, Ungarn, Italien, in die Niederlande, Spanien, Grossbritannien, Bulgarien, Zypern, Tschechien, Griechenland, Portugal und Schweden. Auch in die Nicht-EU-Länder Schweiz, Norwegen und Hongkong gingen Lieferungen.

Die Ware kam nach Angaben der meldenden Behörden aus Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Polen, Irland, Luxemburg, Rumänien und Zypern.

Einen Haken gilt es bei RASFF-Meldungen allerdings: Fälle von vermutetem Pferdefleisch-Etikettenschwindel müssen die Staaten nicht an das System melden. Denn möglicher Betrug ist keine Frage der Lebensmittelsicherheit. Die EU-Kommission bittet in der aktuellen Affäre aber ausdrücklich um solche Meldungen, und EU-Diplomaten halten die Angaben für ziemlich weitreichend.

Spuren von Medikamenten im Fleisch

Auch Pferdefleisch, das das Medikament Phenylbutazon enthält, haben die Behörden der EU-Länder beim RASFF-System angezeigt. Das entzündungshemmende Mittel darf nicht in Fleisch enthalten sein, das für den menschlichen Konsum gedacht ist.

Phenylbutazon wurde in Fleisch aus Grossbritannien gefunden und nach Frankreich und in die Niederlande geliefert.

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SDA-ATS