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Das EU- und Schengenland Slowenien will in der Flüchtlingskrise jetzt in grossem Stil Militär einsetzen. Das beschloss die Regierung nach einer langen Krisensitzung in der vergangenen Nacht.

Die Gesetzesvorlage sei nun beim Parlament, berichteten slowenische Medien übereinstimmende. Es gehe um "zusätzliche Aufgaben" zur Unterstützung der Polizei "bei der Kontrolle und dem Schutz der nationalen Grenzen und der Aufrechterhaltung der Ordnung", teilte die Regierung mit.

Obwohl Slowenien pro Tag nur 2500 Flüchtlinge aufnehmen, registrieren und nach Österreich weiterleiten könne, seien es allein am Montag rund 8000 gewesen, hiess es in der Regierungsmitteilung. Entgegen den Beteuerungen Österreichs, es gebe keine Einreisebeschränkungen, hätten am Montag nur 2000 Flüchtlinge in das Nachbarland weiterreisen können.

Slowenien appellierte erneut an die EU, bei der Bewältigung der Krise zu helfen. "Es ist ganz und gar unrealistisch, dass ein Zwei-Millionen-Land die Lage stoppen, organisieren und lösen kann", während es "viel grössere Mitglieder nicht geschafft haben", heisst es in der Regierungsmitteilung weiter. Slowenien sehe in der Hilfe aus Brüssel "einen Test für die Solidarität".

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SDA-ATS