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SMI schliesst zum Auftakt der Woche etwas tiefer

Die Schweizer Börse konnte am Montag nicht an die letzte Woche anknüpfen: Der wichtigste Aktienindex Swiss Market Index (SMI) schloss etwas tiefer. Händler sprachen in erster Linie von Gewinnmitnahmen nach dem starken Anstieg am Freitag (SMI +1,3 Prozent).

Insgesamt werde die Lage an den Aktienmärkten jedoch weiterhin relativ positiv eingeschätzt. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) etwa erwartet holprige ein bis zwei kommende Wochen. Für die kommenden zwei bis vier Monate gibt sie sich hingegen weiterhin vorsichtig optimistisch gestimmt. Aktien scheinen bewertungsmässig noch keineswegs überteuert, hiess es in einem Kommentar.

Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,39 Prozent tiefer bei 6414,60 Punkten, der Swiss Performance Index (SPI) verlor hingegen nur 0,05 Prozent und steht neu auf 5862,34 Zählern.

Deutlich im Minus schlossen die Aktien des Versicherers Zurich Financial Services (ZFS) mit -7,3 Prozent bzw. einem Rückgang von 19,10 Franken je Aktie. Die Papiere wurden ex-Dividende von 17 Franken gehandelt, was einen Grossteil des Abschlags erklärte.

Die übrigen Finanztitel tendierten uneinheitlich. Ebenfalls mit Verlusten zeigten sich die Papiere der Versicherer Swiss Life (-1,3 Prozent und Swiss Re (-0,1 Prozent), sowie jene der Banken Credit Suisse (-0,5 Prozent) und Julius Bär (-0,8 Prozent). Die Grossbank UBS hat sich in einer Studie negativ zum Schweizer Privatbanksektor geäussert. Ihre eigenen Titel schlossen derweil im Plus (+0,5 Prozent).

Die Aktien des Computerzubehör-Herstellers Logitech gehörten mit -3,4 Prozent zu den grossen Verlierern. Diese Titel hatten am Freitag nach einer Gewinnwarnung bereits knapp 16 Prozent verloren.

Unter Druck standen auch die Titel von Erdölförderer Weatherford (-1,8 Prozent), von Elektrotechnikkonzern ABB (-1,2 Prozent) sowie von Stellenvermittler Adecco (-1,1 Prozent).

Auf der Plusseite waren die Aktien von Hörgerätehersteller Sonova (+3,3 Prozent) im Blue-Chips-Segment grösster Gewinner. Nach den Vorwürfen um Insiderdelikte letzte Woche und dem Rücktritt der Führungsetage sei auch in nächster Zeit mit einer volatilen Entwicklung zu rechnen, hiess es am Markt.

Das Schwergewicht Nestlé zeigte sich stark mit einem Plus von 0,5 Prozent. Die Pharmakonzerne Roche (-0,4 Prozent) und Novartis (unverändert) konnten derweil nicht mithalten.

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