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SNB-Präsident Jean-Pierre Roth: Wechsel zum richtigen Zeitpunkt

Dieser Inhalt wurde am 28. November 2009 - 11:21 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Neues Direktorium für eine neue Phase: Präsident Jean-Pierre Roth erachtet den Zeitpunkt seines Abschieds bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) als ideal.
Nach 30 Jahren in einer Firma gehe man nicht ohne nostalgische Gefühle, sagte der Präsident des SNB-Direktoriums im Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ). "Es ist keine banale Trennung, aber die Besetzung des Direktoriums ist ideal, der Moment richtig: am Ende der Krise, eine neue Phase beginnt", so Jean-Pierre Roth.
Zwar gebe es für die Wirtschaft Risiken einer Verschlechterung der Lage, aber es seien auch positive Seiten sichtbar. "2010 ist das Jahr nach der Krise; das wäre nicht der Moment für einen Wechsel im Direktorium".
Als Herausforderung für das neue Direktorium sieht der Ende Jahr in den Ruhestand tretende Roth die Geldpolitik in einem "so schwierigen Umfeld". Auftrag der SNB sei die Stabilität. "Da wird es darum gehen, in den kommenden Jahren möglichst ohne Turbulenzen eine Normalisierung der Geldversorgung zu erreichen."
Für ihn sei es als Präsident in den letzten Jahren zentral gewesen, dass die SNB gut funktioniert. "Wir haben, so glaube ich, immer ein gutes Team gehabt mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, wir haben gut zusammengearbeitet. Ich wollte auch, dass die Bank nach aussen nicht mit verschiedenen Stimmen spricht. Das hat gut funktioniert."
Jean-Pierre Roth hatte im vergangenen Februar angekündigt, Ende Jahr in den Ruhestand zu treten. Sein Nachfolger als Präsident wird Vizepräsident Philipp Hildebrand.

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