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Bern - Das Berner Stimmvolk bestimmt am 13. Februar des nächsten Jahres, wer die in den Bundesrat gewählte Simonetta Sommaruga im Ständerat ersetzt. Eine allfällige Stichwahl würde am 6. März 2011 stattfinden.
Das hat die bernische Kantonsregierung am Donnerstag bekanntgegeben. Zu einer Stichwahl kommt es, wenn am 13. Februar keine Kandidatin oder kein Kandidat das absolute Mehr erreicht.
Zur Wahl wird sicher die SP antreten, wahrscheinlich gemeinsam mit den Grünen. Als mögliche Kandidierende gelten Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer sowie der Nationalrat und abtretende Bieler Stadtpräsident Hans Stöckli (beide SP). Die bernische SP hat jedoch insgesamt zehn Personen für eine Kandidatur angefragt.
Bei den bürgerlichen Parteien haben bisher FDP und SVP bekanntgegeben, dass sie sich mit der Teilnahme an der Ersatzwahl befassen. Treten sie an, stellt dies die SP vor die knifflige Frage, ob sie mit einer Kandidatur von Egger für den Ständerat die rot-grüne Mehrheit im Regierungsrat gefährden will.
Die bernische Baudirektorin dürfte die grössten Chancen haben, den 2003 von Sommaruga erstmals für die Linke eroberten Ständeratssitz zu halten.
Nationalrat: Flück folgt auf Schneider-Ammann
Am Donnerstag wurde auch bekannt, wer den ebenfalls in die Landesregierung gewählten FDP-Vertreter Johann Schneider-Ammann im Nationalrat ersetzt. Es ist Peter Flück, Präsident der FDP Kanton (l Bern. Der 53-jährige aus Brienz rückt nach, weil der Bieler Anwalt und zweimalige Nationalrat Marc F. Suter auf den Sitz verzichtet.
Suter gibt in einer Mitteilung der FDP des Kantons Bern vom Donnerstag berufliche Belastung als Grund für den Verzicht an. Der Präsident des Fonds Landschaft Schweiz und frühere Vizepräsident der Schweizer Paraplegiker-Stiftung und des Paraplegiker-Zentrums Nottwil sass von 1991 bis 2003 und im Jahr 2007 im Nationalrat.
Bei den Wahlen von 2007 wurde er zum zweiten Mal abgewählt, landete aber vor Flück auf dem ersten Platz der Nachfolgenden und hätte somit Anspruch auf den frei werdenden Nationalratssitz gehabt.
Peter Flück wurde landesweit bekannt, als 2005 ein schweres Unwetter Brienz verwüstete. Der Leiter eines Familienunternehmens für Haustechnik war damals Gemeinderatspräsident der Berner Oberländer Ortschaft. Seit 2006 ist er Kantonsparlamentarier und seit Mai 2010 Präsident der kantonalen FDP.

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SDA-ATS