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Sommaruga will bis Ende Jahr 30 Stellen wegen Nordafrika

Justizministerin Simonetta Sommaruga bereitet sich auf eine Zunahme von Asylgesuchen aus Nordafrika vor. Im Bundesamt für Migration (BFM) werden befristet bis Ende des Jahres 30 Mitarbeitende zusätzlich eingestellt.

Die Erhöhung sei durch das laufende Budget gedeckt, sagte BFM-Sprecher Joachim Gross am Samstag. Die Ressourcenplanung für das Jahr 2012 werde derzeit im Rahmen des ordentlichen Budgetprozesses vorbereitet. In Meldungen von "Tagesanzeiger" und "Der Bund" vom Samstag war noch von einer Aufstockung von 40 Stellen die Rede gewesen.

Es gehe in erster Linie darum, die Kantone nicht zusätzlich zu belasten, sagte Gross. Das zusätzliche Personal werde gebraucht, um die zunehmende Zahl der Asylgesuche aus Nordafrika rasch zu prüfen.

Die Schweiz verstärkt zudem ihre diplomatischen Kontakte mit den Behörden Italiens und Tunesiens, wie Gross eine Meldung der "NZZ" vom Samstag bestätigte.

BFM-Direktor Alard du Bois-Reymond werde am kommenden Dienstag nach Rom reisen. In Gesprächen mit der italienischen Regierung soll unter anderem abgeklärt werden, wie die Schweiz Rom in der Flüchtlingsfrage unterstützen kann. Nach Tunis reist Bois-Reymond zusammen mit Staatssekretär Peter Maurer am 18. April.

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