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Der regierende Militärrat hat am Dienstag einen Sonderermittlungsausschuss zur Untersuchung des Vermögens des gestürzten ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak eingesetzt.

Das Gremium, das der stellvertretende Oberstaatsanwalt Mohammed Assem al-Gohari leitet, habe umfassende Vollmachten, um der Rechtmässigkeit des vom ehemaligen Staatsoberhaupt und seiner Familie angehäuften Besitzes auf den Grund zu gehen, berichtetet die staatliche Nachrichtenagentur "EgyNews".

Insbesondere können die Sonderermittler den Ex-Präsidenten und seine Angehörigen vernehmen, Einblick in ihre Konten nehmen, diese gegebenenfalls sperren lassen sowie Besitztümer und Unterlagen beschlagnahmen.

Ein entschlossenes Vorgehen gegen mutmasslich korrupte Mitglieder des Mubarak-Regimes zählt zu den immer noch offenen Forderungen der Jugend- und Demokratiebewegung, die durch ihre 18-tägigen Massenproteste den Sturz Mubaraks am 11. Februar herbeigeführt hatte.

Gerichtsvorladungen abgewiesen

Zuletzt hatten Medienberichte für Irritation gesorgt, wonach sich Mubarak weigert, gerichtliche Vorladungen entgegenzunehmen. Das Verwaltungsgericht in Scharm-el-Scheich, wohin sich Mubarak nach seinem Abgang zurückgezogen hatte, wollte den Ex-Präsidenten zu Korruptionsanschuldigungen befragen, nachdem ein Rechtsanwalt eine entsprechende Klage eingebracht hatte.

Die Überbringer der Vorladung wurden allerdings am Tor der Präsidentenvilla in dem Sinai-Badeort von den Wachtposten abgewimmelt.

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SDA-ATS