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Sonova meldet Rekordumsatz im Geschäftsjahr 2010/2011

Der von einem Skandal um Insiderhandel durchgeschüttelte Hörgerätehersteller Sonova hat gemäss provisorischen Zahlen im Geschäftsjahr 2010/11 einen Rekordumsatz von 1,6 Mrd. Franken erzielt. Das entspricht währungsbereinigt einem Plus von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

In Lokalwährungen stieg der Umsatz um 13,3 Prozent, wie Sonova am Freitag mitteilte. Diese Zunahme sei hauptsächlich auf das Wachstum im Hörgerätesegment zurückzuführen, Der Umsatz lag in dieser Sparte bei 1,55 Mrd. Franken und damit 10,1 Prozent höher als im Vorjahr.

Im Hörimplantate-Segment erreichten die Verkäufe 71 Mio. Franken. Sie lagen damit rund 60 Mio. Franken tiefer als ursprünglich von der Unternehmensführung erwartet. Der Rückgang sei auf den temporären Rückruf von Cochlea-Implantaten zurückzuführen, teilte der Konzern mit.

Sonova hat in jüngster Vergangenheit mit einem Verdacht auf einen Insiderhandel Schlagzeilen gemacht. Nach der Zürcher Staatsanwaltschaft hat diese Woche auch die Schweizer Börse SIX eine Untersuchung gegen Sonova eröffnet. Es geht um mögliche Verletzungen der Vorschriften zur Ad-hoc-Publizität.

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