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Der SC Bern und die ZSC Lions nehmen heute die Viertelfinal-Rückspiele in der Champions Hockey League mit einem Ein-Tore-Vorsprung in Angriff. Ein Schweizer Halbfinal ist durchaus realistisch.

Die Berner reisten mit einem 3:2-Sieg nach Växjö. Dort stehen sie vor einer schwierigen Aufgabe. Die Schweden sind äusserst heimstark. In der Champions Hockey League gewannen sie sämtliche vier Partien vor eigenem Publikum, in der heimischen Meisterschaft siegte der Leader in elf von vierzehn Partien. Ausserdem drehten die Lakers schon im Achtelfinal gegen Salzburg einen Rückstand aus dem Auswärtsspiel (1:2) und setzten sich mit dem Gesamtskore von 6:5 durch.

Växjo war mit den ZSC Lions bereits in der vergangenen Saison im Viertelfinal auf ein Schweizer Team getroffen. Damals lagen sie zu Hause nach dem 0:0 in Zürich bis zur 33. Minute 0:2 hinten, ehe sie noch 3:2 siegten. Im Halbfinal bedeutete dann Sparta Prag Endstation.

Der SCB ist also gewarnt, schliesslich will er zum ersten Mal in diesem Wettbewerb die Halbfinals erreichen. Diesbezüglich tat der Sieg am Samstag in Lausanne (3:2 n.V.), der erste in der National League nach vier Niederlagen, besonders gut. Vielleicht löst dieser die mentale Verunsicherung, die sich breitgemacht hatte.

Die Berner unterstrichen im Hinspiel gegen Växjö, wie wichtig ihnen die Königsklasse ist. Zwei der drei Tore erzielten sie im Powerplay, das erneut ein Schlüsselfaktor sein dürfte. Trainer Kari Jalonen zeigte sich ob dem Niveau beider Mannschaften begeistert. "Auf dieser Ebene gibt es nicht das grosse Hin und Her, man darf sich defensiv nicht die geringsten Aussetzer leisten und muss dem eigenen Spielsystem voll vertrauen", liess sich der finnische Erfolgscoach auf der klubeigenen Website zitieren.

Mit den verletzten Simon Moser und Mika Pyörälä fehlen dem SCB weiterhin zwei wichtige Spieler verletzt. Mit dabei ist entgegen ersten Meldungen der Kanadier Maxim Noreau. Der Verteidiger muss erst am Mittwoch für den Channel One Cup in Moskau im Nationalteam einrücken.

Tank beim ZSC wieder voll?

Die Ausgangslage der ZSC Lions präsentiert sich nach dem 1:0-Sieg in Liberec verheissungsvoll. Es stellt sich aber die Frage, ob der Tank bei den Stadtzürchern wieder gefüllt ist, bestritten sie doch am Samstag gegen Kloten (1:5) ihr fünftes Spiel innert acht Tagen. Die Müdigkeit manifestierte sich in einer schwachen Leistung. Am Sonntag erhielten die Spieler frei, am Montag stand ein lockeres Training an.

Zum Mammutprogramm kommen viele Verletzte. Dazu müssen die Lions gegen Liberec auch ohne Fredrik Pettersson auskommen, der mit dem schwedischen Nationalteam am Channel One Cup teilnimmt. Pettersson ist in der laufenden Champions Hockey League mit neun Toren und sieben Assists der beste Skorer. Er hatte auch beim einzigen Treffer im Hinspiel von Inti Pestoni seinen Stock im Spiel. Dafür besteht die Hoffnung, dass Pius Suter nach einer Gehirnerschütterung wieder einsatzfähig ist.

Das Hinspiel in Liberec war ein Abnützungskampf. Und ein solcher dürfte auch das zweite Duell werden. Die Tschechen, die in der heimischen Liga wie der ZSC die letzten beiden Partien verloren und in der Tabelle nur im 11. Rang klassiert sind, kennen die Ausgangslage bestens. Im Achtelfinal verloren sie gegen Frölunda Göteborg zu Hause ebenfalls mit einem Tor Unterschied (2:3), ehe sie auswärts 6:4 nach Verlängerung gewannen. Mit Frölunda eliminierten sie keinen Geringeren als den Sieger der letzten beiden Saisons in der Champions Hockey League. Der launische ZSC muss also wieder sein Sonntagsgesicht zeigen, um nicht erneut in den Viertelfinals auszuscheiden.

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SDA-ATS