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Die FDP-Bundesratskandidaten Isabelle Moret (vorne), Ignazio Cassis (zweiter von rechts) und Pierre Maudet (rechts) sind aus Sicht der SP alle zu rechtslastig: Sie will aber dennoch alle drei Kandidierenden zu Hearings vorladen.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Wenig begeistert haben sich die Fraktionsmitglieder der SP über die drei Kandidierenden der FDP für den Bundesrat gezeigt. Nach einer Diskussion am Samstag habe die Fraktion aber beschlossen, alle drei zu Hearings einzuladen.

Die SP-Fraktion nehme den Entscheid der FDP, der Bundesversammlung ein Dreierticket zu präsentieren "zur Kenntnis", teilten die Sozialdemokraten am Samstag weiter mit. Über die von der FDP vorgeschlagene Kandidatin und die beiden Kandidaten sei während der Diskussion in der Fraktion "wenig Begeisterung" zu spüren gewesen.

"Zwei Super-Lobbyisten und ein Hardliner in der Aussenpolitik", umschrieb SP-Fraktionspräsident Roger Nordmann gegenüber der Nachrichtenagentur sda die Kandidierenden Isabelle Moret (NR/VD), Ignazio Cassis (NR/TI) und den Genfer Staatsrat Pierre Maudet.

"Die FDP gibt mit dieser Auswahl das Bild ab, dass sie sich von Wirtschaftslobbys leiten lässt und in der Aussenpolitik Staatsbesuche mit Businesstrips verwechselt. Bei allen Kandidatinnen und Kandidaten besteht die Gefahr, dass sie im Bundesrat die Interessen der Wirtschaft über jene der Bevölkerung stellen", wurde Nordmann in der Mitteilung zitiert.

Die Hearings werden in der zweiten Woche der Herbstsession stattfinden. Die SP-Fraktion werde danach entscheiden, "wie sie sich in der Bundesratswahl verhält". Nordmann wollte sich nicht in die Karten schauen lassen, ob die SP allenfalls nach einem "wilden" Kandidaten oder einer "wilden" Kandidatin Ausschau halte. "Ich will dies weder bestätigen noch dementieren", sagte er.

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SDA-ATS