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Cesla Amarelle lancierte am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Yverdon ihre Kandidatur für einen Sitz in der Waadtländer Regierung.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Die Waadtländer SP-Nationalrätin Cesla Amarelle will im nächsten April einen Sitz in der Waadtländer Regierung erobern. Am Donnerstag hat sie ihre Kandidatur bekannt gegeben. Verzichten will hingegen SP-Ständerätin Géraldine Savary .

Amarelle gab ihre Kandidatur für den Sitz der zum Rücktritt gedrängten SP-Regierungsrätin und Erziehungsdirektorin Anne-Catherine Lyon am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Yverdon-les-Bains VD bekannt, wo sie aufgewachsen ist. Sie habe ihren Entscheid nach Gesprächen mit ihrer Familie und Mitgliedern der Partei getroffen, sagte die Juristin und Mutter zweier Kinder.

Sie habe auch grosse Unterstützung von Kameraden aus der Region erfahren und fühle sich getragen von diesem kollektiven Elan. Amarelle erklärte, dass sie sich für die kantonale Politik begeistere. Sie glaube, dass sie einen nützlichen Beitrag zur Zukunft des Kantons beitragen könne.

Die 43-jährige Cesla Amarelle ist Professorin für Recht an der Universität Neuenburg. Sie wurde 2011 in den Nationalrat gewählt und hat sich auf Migrationsfragen spezialisiert. Zuvor sass Amarelle im Waadtländer Grossen Rat und war von 2008 bis 2012 Präsidentin der SP des Kantons Waadt.

Entscheid im Januar

Diese entscheidet definitiv an einem Parteitag am 14. Januar, mit welchen Kandidatinnen und Kandidaten sie in die Regierungsratswahlen steigen wird. Bereits gesetzt sind die Bisherigen Pierre-Yves Maillard und Nuria Goritte.

Die amtierende SP-Regierungsrätin und Erziehungsdirektorin Anne-Catherine Lyon wollte ebenfalls für eine weitere Amtszeit kandidieren, hatte in der eigenen Partei jedoch zu wenig Rückhalt, weshalb sie sich aus dem Rennen nahm. Um ihre Nachfolge bewerben sich neben Amarelle die Stadtpräsidentin von Avenches, Roxanne Meyer Keller, und Fabienne Freymond Cantone, Gemeinderätin von Nyon.

Ihren Verzicht auf eine Kandidatur bekannt gegeben hat am gestrigen Mittwochabend die Waadtländer SP-Ständerätin Géraldine Savary, der es nach eigenen Angaben in Bern sehr gefällt und die hofft, 2020 den Ständerat präsidieren zu können. Savary schloss allerdings nicht aus, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt Gefallen an einem Exekutivamt finden könnte.

Die Waadtländerinnen und Waadtländer werden im April 2017 das Kantonsparlament und den Waadtländer Regierungsrat neu wählen. Bei der FDP werden die drei bisherigen Regierungsmitglieder Pascal Broulis, Philippe Leuba und Jacqueline de Quattro erneut antreten. Die Grünen wollen ihren Sitz mit Béatrice Métraux verteidigen.

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SDA-ATS