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Fussball - Überraschungen bleiben am letzten Spieltag der WM-Qualifikation aus. Spanien, England, Bosnien und Russland nutzen ihren guten Ausgangslagen, um sich für das Turnier in Brasilien zu qualifizieren.
Spanien erfüllte die Pflicht mit der Souveränität eines Weltmeisters. Ohne grössere Probleme setzten sich die Iberer gegen Georgien 2:0 durch und verteidigten ihren Vorsprung gegenüber Frankreich. England kam dank einem Treffer von Wayne Rooney kurz vor der Pause zum Heimsieg gegen Polen, der verhinderte, dass die Ukraine trotz dem Kantersieg in San Marino vorbeiziehen konnte.
Etwas nervenaufreibender verlief der gestrige Abend für Bosnien und Russland. Die Bosnier sicherten sich die erstmalige WM-Teilnahme gegen Litauen dank dem 1:0-Siegtreffer von Vedad Ibisevic in der 68. Minute. Die von Fabio Capello trainierten Russen spielte in Aserbaischan 1:1 und hielten damit Portugal nur knapp auf Distanz.
Die Portugiesen werden genauso wie Island, Griechenland, Kroatien, Schweden, Rumänien, Frankreich und die Ukraine in der Barrage um die letzten vier WM-Tickets spielen, die der europäische Verband verteilen darf. Als schlechtester Gruppenzweite schied Dänemark aus. Die Barrage-Partien werden am Montag, 21. Oktober in Zürich ausgelost, wobei einer der Gesetzten (Portugal, Griechenland, Kroatien, Ukraine) auf einen der Ungesetzten (Island, Rumänien, Schweden, Frankreich) treffen wird.

SDA-ATS