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Spanien ist zum ersten Mal Handball-Europameister. Das Team von Trainer Jordi Ribera setzte sich im Final in Zagreb gegen Schweden 29:23 durch.

Nachdem die Spanier die ersten vier EM-Finals allesamt verloren hatten, zuletzt vor zwei Jahren gegen Deutschland (17:24), konnten sie den "Fluch" in Kroatien beenden. Allerdings sah es zunächst nicht einem Sieg der Iberer aus. Die Schweden zeigten eine starke erste Halbzeit (14:12) und führten mit bis zu drei Toren, wobei ihr Keeper Mikael Appelgren in den ersten 30 Minuten mit elf Paraden und einer Abwehrquote von 48 Prozent überzeugte.

Nach der Pause kehrten die Spanier wie verwandelt aus der Kabine. Mit einer nun offensiveren und deutlich aggressiveren Verteidigung stellten sie die Schweden vor grosse Probleme, und auch das Angriffsspiel funktionierte nun wie gewünscht. In der 43. Minute stand es 20:15 für den Favoriten, in der 52. Minute 25:17. Damit war klar, dass der zweifache Weltmeister auch erstmals die EM-Trophäe gewinnen würde.

Somit setzte sich am Ende die Routine durch. Die Spanier waren im Schnitt fast fünf Jahre älter als die Schweden, die das drittjüngste Team an dieser EM stellten. Zwar hatten die Skandinavier zuvor alle vier EM-Finals für sich entschieden, der letzte Titelgewinn liegt allerdings schon 16 Jahre zurück. Seither kamen sie an kontinentalen Titelkämpfen nie mehr über den 5. Rang hinaus. Dass sie in Kroatien das Optimum herausholten, zeigt die Bilanz, die mit vier Siegen und vier Niederlagen ausgeglichen ist.

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SDA-ATS