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Nach einer mehrjährigen Durststrecke Rezessionsjahren kommt Spaniens Wirtschaft immer stärker in Schwung. Im vierten Quartal 2014 legte die viertgrösste Volkswirtschaft der Eurozone gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent zu, wie das teilte Statistikamts INE mitteilt.

Das ist der stärkste Zuwachs seit dem Schlussquartal 2007. Damit war das Plus etwas grösser als von Experten erwartet. Im Jahresvergleich erhöhte sich das BIP im Schlussquartal um 2,0 Prozent. Dank dieses fulminanten Jahresendspurts lag die Wirtschaftsleistung im Gesamtjahr unter dem Strich um 1,4 Prozent über dem Vorjahr. Damit liegt Spanien fast auf Höhe Deutschlands mit einem Wachstum von 1,5 Prozent.

Allerdings hinkt der Vergleich: Während sich die grösste Wirtschaft Europas in den Vorjahren dem Sog der Euro-Schuldenkrise entziehen und immerhin Miniwachstum verbuchen konnte, war die spanische Wirtschaft zuvor jahrelang auf Schrumpfkurs.

Für 2015 geht die Regierung bislang von einem nochmals beschleunigten Wachstum von 2,0 Prozent aus. Wirtschaftsminister Luis de Guindos sagte in der vorigen Woche allerdings, dass sogar eine Marke von fast drei Prozent möglich sein könne. Er kündigte für April eine Korrektur der offiziellen Wachstumsprognose nach oben an.

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SDA-ATS