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Spanien verlangt von Venezuela nach Maduro-Attacke Erklärungen

Ein diplomatischer Streit zwischen Spanien und Venezuela um die Rolle des Euro-Landes im Irak-Krieg hat sich weiter zugespitzt. Nach sehr scharfen Vorwürfen von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bestellte Madrid den Geschäftsträger der venezolanischen Botschaft am Samstag ins Aussenministerium ein.

Man verlange Erklärungen für die "inakzeptablen Äusserungen" von Maduro, teilte das Aussenministerium am Samstagabend in Madrid mit. Linksnationalist Maduro hatte am Freitag in Caracas den früheren spanischen Regierungschef José María Aznar - der der konservativen Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy angehört - als "blutrünstigen Mörder" bezeichnet.

Aznar, so Maduro, sei für den Tod von 1,2 Millionen Irakern verantwortlich, weil er 2003 als Regierungschef zusammen mit dem damaligen US-Präsidenten George Bush den Krieg gegen den Irak gefördert habe.

"Diese Art von Diskreditierung, von Falschdarstellungen und Verleumdungen über Amtsträger und politische Führer Spaniens durch die Regierung von Venezuela kommen leider zu häufig vor", wurde das spanische Aussenministerium von der staatlichen Nachrichtenagentur efe zitiert.

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