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Die Schulden des spanischen Staates sind trotz der Sparpolitik der Regierung auf einen Rekordwert gestiegen. Die Verbindlichkeiten der staatlichen Institutionen des Landes beliefen sich im ersten Quartal dieses Jahres auf 923 Milliarden Euro.

Dies entspricht 88,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), wie die Madrider Zentralbank am Freitag mitteilte. Die Staatsverschuldung erreichte damit den höchsten Wert seit Beginn der Erhebungen.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhten sich die Schulden um 19,1 Prozent und im Vergleich zum letzten Quartal 2012 um 4,4 Prozent. Für das Gesamtjahr 2013 ist eine Obergrenze von 91,4 Prozent angepeilt.

Mit einer Staatsverschuldung von 88,2 Prozent des BIP liegt Spanien zwar noch weit unter dem Durchschnitt der Euro-Zone, weil es in Staaten wie Griechenland, Portugal, Italien und Zypern noch düsterer aussieht.

Die Schuldenstandsquote in der viertgrössten Volkswirtschaft des Euro-Raums ist seit 2009 aber kräftig gestiegen. 2008 hatte sie noch bei rund 40 Prozent gelegen. Erlaubt sind nach den EU-Spielregeln maximal 60 Prozent.

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SDA-ATS