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Die spanische Polizei hat auf einem Fischerboot im Atlantik drei Tonnen Kokain entdeckt. Die Sicherheitskräfte nahmen bei dem Einsatz auf See den Kapitän und vier Besatzungsmitglieder des Fischerbootes fest, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Die Crew stamme aus Indonesien, der Kapitän komme aus Korea. Zunächst war unklar, ob es sich um einen Nord- oder Südkoreaner handelte.

16 weitere Menschen wurden den Angaben zufolge nach Durchsuchungen in mehreren Orten auf dem Festland verhaftet. Dabei seien am Donnerstag auch Waffen, Computer, Unterlagen und Fahrzeuge beschlagnahmt worden. An dem Drogengeschäft sei eine "venezolanische Organisation" beteiligt gewesen, teilte die Polizei mit.

Spanien gilt als eines der wichtigsten Einfallstore für Drogenschmuggel aus Südamerika nach Europa. Immer wieder werden dort grosse Mengen an Rauschgift entdeckt. Anfang Mai beschlagnahmte die Polizei in der südspanischen Stadt Córdoba 52 Tonnen Haschisch - ein europäischer Rekord.

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SDA-ATS