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Fünf Wochen nach den Anschlägen in Barcelona und Cambrils hat die Polizei einen weiteren Verdächtigen festgenommen. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/SANTI PALACIOS

(sda-ats)

Fünf Wochen nach den Anschlägen in Barcelona und Cambrils hat die spanische Polizei einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Der in Spanien lebende Marokkaner werde verdächtigt, den Attentätern bei der Herstellung der Sprengsätze geholfen zu haben.

Das teilte das Innenministerium in Madrid am Freitag mit. Der 24-Jährige habe enge Verbindungen zu mehreren Mitgliedern der Terrorzelle gehabt, die Mitte August 16 Menschen getötet hatte. Der Mann sei in der ostspanischen Stadt Castellón gefasst worden.

Bei den Anschlägen in Katalonien war am 17. August ein 22-jähriger gebürtiger Marokkaner mit einem Lieferwagen in die Menschenmenge auf Barcelonas Flaniermeile Las Ramblas gerast. In Cambrils lenkten Angreifer wenige Stunden später ein Auto in eine Gruppe von Passanten.

Bei den beiden Attacken wurden insgesamt 16 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Taten für sich. Acht mutmassliche Terroristen sind tot. Drei von vier Überlebenden der Zelle sitzen in Haft, der vierte wurde auf freien Fuss gesetzt.

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SDA-ATS