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3:0, 3:4, 6:4 - Lausanne gewinnt ein verrücktes Heimspiel gegen Ambri-Piotta.

Die Waadtländer gaben im Strichduell eine Drei-Tore-Führung nach elf Minuten preis, ehe Joël Genazzi 15 Sekunden vor Schluss und Vermin 1 Sekunden vor der Sirene noch zwei Treffer zum 6:4 erzielten.

Lausanne hatte die Partie zu Beginn klar dominiert und den Leventinern in den Startminuten eine regelrechte Lektion erteilt. Nach (Ausländer-)Toren von Nicklas Danielsson, Harri Pesonen und Topskorer Dustin Jeffrey führte das Team von Yves Sarault nach elf Minuten verdient mit 3:0.

Das 1:3 im Powerplay durch Nick Plastino kurz vor der ersten Pause war so etwas wie ein Warnschuss, der seine Wirkung beim Heimteam jedoch verfehlte. Der Shorthander durch Elias Bianchi (28.) und der 3:3-Ausgleich durch Michael Fora (31.) erneut in Überzahl widerspiegelten die Waadtländer Nonchalance. Ambri-Coach Luca Cereda schien in der ersten Drittelspause die richtigen Worte gefunden zu haben.

Als die Tessiner knapp 13 Minuten vor Schluss durch das achte Saisontor von Dominic Zwerger erstmals an diesem Abend in Führung gingen, schien der erste Auswärtssieg in Lausanne seit dem 24. Februar 2015 zum Greifen nah. Doch Alain Miéville (50.) und Joël Genazzi 15 Sekunden vor Schluss im Powerplay drehten die Partie erneut zugunsten des Gastgebers. Dem Lausanner Siegtor war eine unnötige Strafe von Ambris Tscheche Dominik Kubalik in der Offensivzone vorangegangen.

Lausanne - Ambri-Piotta 6:4 (3:1, 0:2, 3:1)

6060 Zuschauer. - SR Tscherrig/Vinnerborg, Borga/Progin. - Tore: 2. Danielsson (Jeffrey, Vermin) 1:0. 11. (10:33) Pesonen (Junland) 2:0. 11. (10:55) Jeffrey (Vermin, Danielsson) 3:0. 19. Plastino (D'Agostini/Ausschluss Fischer) 3:1. 28. Bianchi (Ausschluss Emmerton!) 3:2. 31. Fora (Kubalik, Müller/Ausschluss Ryser) 3:3. 47. Zwerger (Collenberg) 3:4. 50. Miéville (Genazzi) 4:4. 60. (59:45) Genazzi (Ausschluss Kubalik) 5:4. 60. (59:59) Vermin (Danielsson, Junland) 6:4 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lausanne, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; D'Agostini.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Borlat; Genazzi, Fischer; Schelling, Frick; Vouardoux; Vermin, Jeffrey, Danielsson; Zangger, Froidevaux, Pesonen; Ryser; Miéville, Herren; Kneubuehler, In-Albon, Florian Conz; Roberts.

Ambri-Piotta: Benjamin Conz/Descloux (ab 10:56); Plastino, Zgraggen; Jelovac, Ngoy; Fora, Gautschi; Collenberg; Incir, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Berthon; Zwerger, Müller, Kubalik; Lhotak, Goi, Lauper; Mazzolini.

Bemerkungen: Lausanne ohne Nodari, Gobbi, Trutmann und Walsky (alle verletzt), Ambri ohne Stucki, Trisconi, Pinana (verletzt), Monnet, Guggisberg und Trunz (alle überzählig), sowie Taffe (überzähliger Ausländer). - 11. (10:33) Timeout Ambri und ab 59:50 ohne Torhüter.

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