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Eisglatte Strassen und Trottoirs, meterweise Schnee auf den Dächern: Trotz der Gefahren des Wintereinbruchs sind die Rettungskräfte rund ums WEF in Davos nicht überlastet. (Archivbild)

Keystone/PETER KLAUNZER

(sda-ats)

Eisglatte Strassen und Trottoirs, meterweise Schnee auf den Dächern: Trotz der Gefahren des Wintereinbruchs sind die Rettungskräfte rund ums WEF in Davos nicht überlastet. Die anwesenden Gäste gehen routiniert mit den Gegebenheiten um.

Zwar müssten hin und wieder Personen mit Verstauchungen oder ähnlichen Sturzverletzungen behandelt werden, sagte Hans-Peter Wyss, Direktor des Spitals Davos, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. "Die Fallzahlen schnellen aber nicht in die Höhe."

Die Ärzte und Pfleger hätten nicht signifikant mehr zu tun als in anderen Jahren. "Die Rettungskräfte sind nicht overbusy", sagte Wyss. Grund dafür sei auch das verantwortungsvolle Verwalten vieler Kongressteilnehmer. "Viele tragen Spikes an ihren Schuhen, die gratis verteilt werden."

Während des Weltwirtschaftsforum fährt das Spital Davos seine Bereitschaft jeweils hoch. Laut Wyss wird der Rettungsdienst mit externen Einsatzkräften ergänzt, das Sanitätskonzept wird in Zusammenarbeit mit der Armee umgesetzt. Die Zwischenbilanz sei sehr positiv.

Vorsichtige Verkehrsteilnehmer

Auch bei der Kantonspolizei Graubünden herrscht kein Ausnahmezustands wegen des Wintereinbruchs. Über schwerere Strassenverkehrsunfälle lägen keine Informationen vor, sagte eine Sprecherin der sda.

"Das liegt auch daran, dass die Automobilisten wegen des Glatteises langsam und vorsichtig unterwegs sind." Zudem beruhigt sich die prekäre Verkehrslage wegen des sonnigen Wetters stetig. In Davos sind Hunderte Personen daran, Dächer vom vielen Schnee zu befreien, Strassen zu räumen und zu salzen.

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SDA-ATS