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Grosses Glück haben am Donnerstag die Besucher einer Trauerfeier in der reformierten Kirche Oberentfelden AG gehabt. Nur zwei Stunden vor der Beerdigung war die Spitze des Kirchturmes zu Boden gestürzt. Verletzt wurde niemand.

Ein Polizeisprecher bestätigte einen Bericht der Online-Ausgabe der "Aargauer Zeitung". Bilder zeigen das rund 2,5 Meter lange und rund 100 Kilogramm schwere Teil am Boden, neben dem Kirchenschiff liegend.

Die Metallkappe war auf ein Holzteil aufgesetzt gewesen. Dieses wurde offensichtlich morsch. Das heruntergefallene Teil wurde später von einem Pannendienst-Fahrzeug abgeschleppt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Fest steht, dass man bei der Kirchgemeinde seit Montag wusste, dass mit dem obersten Teil des Turmes etwas nicht stimmt. "Wir wurden unterrichtet, dass die Spitze eine leichte Schräglage aufweist", sagte das für Bauten zuständige Kirchenpflegemitglied Markus Müller auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Vom Boden aus beurteilt

Er habe die Sache darauf mit dem Architekten und einem Spengler vom Boden her angeschaut. Weil sich die Krümmung in den Tagen danach nicht veränderte, habe man keinen unvermittelten Handlungsbedarf gesehen, sagte Müller.

Die reformierte Kirche von Oberentfelden war zuletzt in den Jahren 2000/2001 mit einem Aufwand von rund einer Million Franken saniert worden. Vor allem das Dach war beim Sturm Lothar von 1999 stark beschädigt worden.

Bei den Renovationsarbeiten wurden zudem der Wetterhahn, der Turmknopf, das Firstkreuz und die Uhr neu vergoldet. Ob damals auch das Innere der Turmspitze saniert wurde, konnte Müller nicht sagen. Er sei damals noch nicht in der Kirchenpflege gewesen.

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SDA-ATS