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Lea Sprunger tritt am Donnerstag bei Weltklasse Zürich über 400 m Hürden zum ersten Mal vor heimischem Publikum als Europameisterin an. Die Vorfreude ist riesig.

Seit dem EM-Titel hat sich für Sprunger einiges verändert, sie wird nun auf der Strasse deutlich mehr angesprochen. Die 28-jährige Waadtländerin drückt es so aus: "Es gibt ein vor und ein nach Berlin." Dass sie trotz des ganzen Rummels den Fokus behalten konnte, bewies sie am vergangenen Samstag mit dem Sieg am Diamond-League-Meeting in Birmingham.

In Zürich ist die Konkurrenz allerdings deutlich grösser. Vier gemeldete Athletinnen sind in diesem Jahr schon unter 54 Sekunden gelaufen - Sprungers Bestzeit beträgt 54,29 Sekunden. "Ich weiss, dass es ein strenges Rennen wird", ist sich Sprunger bewusst. Sie spürte jedoch im Training, "dass die Beine bereit sind".

Ob sie allerdings dazu reichen, den Schweizer Rekord von Anita Protti aus dem Jahr 1991 (54,25) zu unterbieten, dahinter setzte Sprunger ein Fragezeichen. Sie hofft, die Energie des Publikums positiv nutzen zu können und dadurch ein paar Zehntel zu gewinnen. Zu verlieren habe sie nichts.

Wie sieht es mit der Nervosität aus: "Weltklasse ist immer etwas anders. Die Saison ist eigentlich schon gelaufen. Das Meeting ist für mich quasi ein Geschenk, bietet mir die Möglichkeit, nochmals etwas Gutes zu zeigen und mich vom Publikum zu verabschieden. Von daher ist die Nervosität nicht genau gleich wie sonst. Ich freue mich riesig. Es wird einfach schön sein".

Kambundji freut sich auf die Ferien

Wie Sprunger hat sich auch Mujinga Kambundji mit ihren Leistungen über 100 m für den Final der besten acht in der Diamond League qualifiziert. Die 26-jährige Bernerin blickt auf eine starke Saison zurück, lief mit 10,95 erstmals unter elf Sekunden, an den Europameisterschaften musste sie sich jedoch dreimal mit Platz 4 begnügen. Das zu verkraften, fiel ihr allerdings nicht allzu schwer, da "ich kein schlechtes Rennen hatte. Ich habe noch mehr Chancen", blickte Kambundji bereits voraus.

Für Zürich versuchte sie, "die Form so gut wie möglich zu halten". Der Körper sei noch da. Vom Kopf her fühle sie sich aber schon ziemlich müde. "Die ganze Saison war anstrengend. Ich freue mich sehr, im Letzigrund zu laufen, aber ich freue mich auch, wenn ich endlich Ferien habe", so Kambundji. Dann geht sie als Botschafterin des Roten Kreuzes nach Vietnam.

Wilson will 20-Sekunden-Marke unterbieten

Alex Wilson, EM-Bronzemedaillengewinner über 200 m, darf über die halbe Bahnrunde dank einer Wildcard starten. Der 27-jährige Basler, gönnte sich nach der Rückkehr aus Berlin nur einen Tag Pause. "Mein Trainer hat mir keine Ruhe gelassen", erklärte der gebürtige Jamaikaner. "Ich bin noch sehr fit". Ein perfekter Abschluss wäre für Wilson, wenn er die 20-Sekunden-Marke unterbieten würde - die Bestzeit beträgt 20,04 Sekunden.

Das Meeting in Zürich ist für ihn sehr speziell, "da mich alle kennen. Ich muss schauen, dass ich mich konzentrieren kann", so Wilson. Allerdings vergisst er alles, wenn er am Start ist. "Dann ist das Stadion für mich leer. Dann gibt es nur noch mich und den Schuss."

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SDA-ATS