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St. Gallen: Sieben Randalierer im Schnellverfahren abgeurteilt

Dieser Inhalt wurde am 30. Oktober 2009 - 16:31 publiziert
(Keystone-SDA)

St. Gallen - Sieben von acht Hooligans, die nach den Ausschreitungen beim Fussballmatch FC St. Gallen gegen Grasshoppers Zürich vom Mittwochabend verhaftet wurden, sind nach einem Schnellverfahren abgeurteilt. Alle acht Verhafteten werden aus der Haft entlassen.
Sechs der GC-Anhänger gehen nach dem erstmals angewendeten Schnellverfahren mit einem Strafbescheid in der Tasche nach Hause, wie Thomas Hansjakob, leitender Staatsanwalt von St. Gallen, auf Anfrage sagte. Details zu den Strafen werde die Staatsanwaltschaft am Montag bekanntgeben.
Gegen einen Verhafteten wurde das Verfahren aufgehoben, weil dem jungen Mann nichts nachzuweisen war. Bei einem weiteren Verhafteten brauche es noch zusätzliche Abklärungen, sagte Hansjakob. Er werde aber ebenfalls am Freitagabend aus der Haft entlassen.
Nach den Krawallen vom Mittwochabend wurden gegen die Hooligans erstmals Schnellverfahren durchgeführt. Ein Untersuchungsrichter hatte die Festnahme der Randalierer wegen Verdachts auf Sachbeschädigung, Gewalt und Drohung gegen Beamte und Landfriedensbruch, nach dem Fussballspiel angeordnet.
Das Schnellverfahren hatte für die Hooligans laut Polizeisprecher Benjamin Lütolf einschneidende Konsequenzen. Sie fehlten am Donnerstag und Freitag am Arbeitplatz, in der Schule oder zu Hause.
Bei den Krawallen rund um den Match am Mittwochabend wurden drei Personen leicht verletzt. Bereits vor dem Match trafen gewaltbereite GC-Fans auf ein Grossaufgebot der Polizei. Nach dem Spiel, das der FC St. Gallen 1:0 gewann, kam es rund um die AFG-Arena zu weiteren Ausschreitungen.

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