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Die niedlichen Puppen mit den frechen Klappmäulern von "Avenue Q" kommen nach St. Gallen. In der Musical-Stadt feiert der Broadway-Hit die deutschsprachige Erstaufführung. Premiere ist am Samstag, 26. Februar.

"Avenue Q" ist ein Musical über die Bewohner der gleichnamigen fiktiven Strasse in New York City. Auf der Bühne stehen sowohl Menschen als auch Puppen. Sie verschmelzen miteinander zu witzigen, vorlauten und tiefgründigen Charakteren.

Eine freche Show mit Pepp und rasanten Songs verspricht das Theater St. Gallen allen, die Spass an schräger Unterhaltung haben. Die Puppen nehmen nämlich kein Blatt vor den Mund. Sie sind politisch völlig unkorrekt und singen mit grossen Puppenaugen von Rassismus und Pornographie.

"Ich finde das Stück sehr lustig", sagt Roman Riklin. Der Musiker, Komponist und Autor hat die Songtexte von "Avenue Q" übersetzt, Dominik Flaschka die Dialoge. Das sei schwierig, denn viele Witze, welche die New Yorker lustig finden, würden hier gar nicht verstanden.

Riklin und Flaschka - bekannt als Autoren des erfolgreichen Mundart-Musicals "Ewigi Liebi" - haben deshalb improvisiert und Schweizer Besonderheiten einfliessen lassen. So hat beispielsweise auch Piero Esteriore am Theater St. Gallen seinen Auftritt.

Probelauf in St. Gallen

Die Puppen sehen aus wie diejenigen in der Sesamstrasse. "Bullshit Bär" und Co. wurden von Rick Lyon gebaut, der sein Handwerk beim amerikanischen Puppen-Designer Jim Henson lernte. Henson (1936 - 1990) war Erfinder von Sesamstrasse und Muppet-Show.

Sie zu spielen stelle grosse Anforderungen an die Schauspielerinnen und Schauspieler, sagt Riklin. So niedlich die Puppen auf den ersten Blick wirken: "Was sie sagen und singen, ist nicht für Kinderohren bestimmt". Das Theater St. Gallen empfiehlt die Show nur für über 16-Jährige.

Ob die deutschsprachige Version von "Avenue Q" ebenso erfolgreich wird, wie das amerikanische Original, ist völlig offen. "St. Gallen ist für die deutsche Fassung von Avenue Q ein erster Probelauf", glaubt Riklin. Wenn das urbane Stück in der Kleinstadt ankomme, werde es bestimmt auch bald in Deutschland gespielt.

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SDA-ATS