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Nach dem erfolgreichen Saisonstart in Basel will St. Gallen den Schwung in die Europa League mitnehmen. Der Gegner in der 2. Runde der Qualifikation kommt aus Norwegen und scheint überwindbar.

Für den FC St. Gallen ist das Hinspiel am Donnerstag (20.15 Uhr) Sarpsborg der erste europäische Auftritt seit 2013. Die Erinnerungen an die damalige Qualifikation für die Gruppenphase sind sehr schön. Unter Jeff Saibene gelang mit dem Coup gegen Spartak Moskau einer der grössten Erfolge in der nunmehr 139-jährigen Vereinsgeschichte, getoppt wohl nur vom Triumph in der 1. Runde des UEFA-Cups gegen Chelsea vor 18 Jahren. Nach dem 1:1 zuhause überraschten die St. Galler beim russischen Rekordmeister unter anderem dank Doppeltorschütze Goran Karanovic mit einem 4:2.

Nicht nur die Torschützen von damals sind aber inzwischen nicht mehr Teil des in diesem Sommer abermals auf einem Dutzend Positionen umgestellten St. Galler Kaders. Einzig Daniel Lopar ist noch dabei. Der Goalie hat seinen Status als Nummer 1 aber an Dejan Stojanovic eingebüsst.

Es sind ohnehin nicht die Erinnerungen an 2013, weswegen die St. Galler der Begegnung mit dem norwegischen Vertreter Sarpsborg in bester Stimmung und mit breiter Brust entgegen blicken. Dafür ist primär der geglückte Saisonstart in Basel im ersten Spiel unter Trainer Peter Zeidler verantwortlich mit dem 2:1-Siegtreffer unmittelbar vor dem Schlusspfiff. "Der Sieg tat gut, er gibt der Mannschaft Selbstvertrauen und Auftrieb", sagte Pressing-Verfechter Zeidler vor dem Duell mit dem norwegischen Dritten der letzten Saison, der die St. Galler im Rückspiel in einer Woche auf Kunstrasen empfangen wird.

Er habe gegen Basel bereits viel Gutes gesehen von seiner Mannschaft, obwohl natürlich noch nicht alle Rädchen gegriffen hätten, so Zeidler weiter. Diesbezüglich ist der Gegner vom Donnerstag weiter. In der norwegischen Eliteserien, die jeweils im Frühling beginnt, sind 16 der 30 Runden bereits absolviert. Sarpsborg, das sich zum ersten Mal für den Europacup qualifiziert hat, liegt aktuell auf Platz 6, drei Punkte hinter dem Drittplatzierten Molde.

Nach Sichtung des vom St. Galler Videoanalysten vor Ort eingeholten Materials stellte Zeidler sein Team auf einen robusten Gegner ein. Ins Auge stachen die vielen grossen Spieler, die körperbetonte Herangehensweise der Mannschaft aus dem Südosten Norwegens. Gegen den vermeintlichen Favoriten im Kampf um das Drittrundenduell gegen Kroatiens Spitzenklub Rijeka dürften die Norweger ungleich defensiver stehen als der FC Basel am letzten Samstag. Mit der Frage, ob er am Donnerstag auf Kontinuität setzen oder ein erstes Mal rotieren soll, beschäftigte er sich länger als üblich. Festgelegt hatte er sich am Vortag erst in der Abwehr; auf der rechten Seite wird Nicolas Lüchinger anstelle von Peter Tschernegg auflaufen, ansonsten bleibt die Viererreihe unverändert.

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SDA-ATS