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St.Galler Bahnhof nach Bombendrohung wieder offen

Dieser Inhalt wurde am 18. Mai 2010 - 20:03 publiziert
(Keystone-SDA)

St. Gallen - Eine anonyme Bombendrohung hat am Nachmittag den Bahnhof St. Gallen lahmgelegt. Das Bahnhofsgebäude und die Perrons wurden geräumt. Nach rund zwei Stunden konnte die Polizei die Aktion abbrechen. Am Abend verkehrten die Züge wieder nach Fahrplan.
Laut Stadtpolizeisprecher Benjamin Lütolf suchte die Polizei mit Spürhunden das gesamte Bahnhofsgelände nach Sprengstoff ab. Nach rund zwei Stunden gab die Polizei Entwarnung: Es wurde kein verdächtiger Gegenstand gefunden. Die Suche nach dem Urheber der Bombendrohung geht aber weiter.
Kurz vor 15.30 Uhr war bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei St. Gallen eine Bombendrohung eingegangen. "Die Drohung richtete sich gezielt gegen den Bahnhof St. Gallen", sagte Lütolf. Der Anrufer gab sich nicht zu erkennen. "Eine unbekannte Stimme kündigte an, dass ein Sprengsatz im Hauptbahnhof explodieren werde."
Die Polizei evakuierte unverzüglich die Perrons, die Züge und das Bahnhofsgebäude. Hunderte von Reisenden waren von Verspätungen betroffen. Der Bahnverkehr war für rund zwei Stunden unterbrochen. Die Züge wendeten vorzeitig in St. Fiden SG und Gossau SG. Es wurden Ersatzbusse eingesetzt. Die internationalen Züge mussten umgeleitet werden.
Um 17.30 Uhr konnte der Bahnhof St. Gallen wieder freigegeben werden. Bis 18 Uhr war laut der SBB mit Verspätungen zu rechnen.

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