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Staatsanwälte fordern lebenslange Haft für US-Studentin

Dieser Inhalt wurde am 21. November 2009 - 20:56 publiziert
(Keystone-SDA)

Perugia - In dem Prozess um einen mutmasslichen Sexualmord an einer britischen Austauschstudentin hat die italienische Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für die angeklagte US-Studentin gefordert.
Sie sei die treibende Kraft bei dem Verbrechen gewesen und habe ihren damaligen Freund, einen heute 25 Jahre alten Italiener, sowie einen ivorischen Einwanderer angestiftet, sagte Staatsanwalt Giuliani Mignini in Perugia in seinem Plädoyer. Die Angeklagte sei verantwortlich für ein "unaufhaltbares Crescendo der Gewalt".
"Ich war ihre Freundin", rief die Angeklagte mit erstickter Stimme aus, nachdem die Staatsanwaltschaft ihr zweitägiges Plädoyer beendet hatte. "Was ich in den letzten beiden Tagen gehört habe, ist pure Fantasie, das ist nicht die Wirklichkeit", sagte die 22-Jährige. Die Staatsanwaltschaft forderte auch für ihren Ex-Freund lebenslänglich.
Eine junge Britin war am 2. November 2007 halbnackt und mit durchgeschnittener Kehle in der Wohnung gefunden worden, die sie gemeinsam mit der US-Studentin und zwei Italienerinnen in der Universitätsstadt Perugia bewohnte. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft wurde sie getötet, weil sie sich weigerte, bei Sexspielen mitzumachen.

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