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Der Verkauf von Straumann-Aktien durch den Staatsfonds von Singapur GIC hat die Titel der Zahnimplantate-Firma unter Druck gesetzt.

Keystone/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

Der Singapurer Staatsfonds GIC hat sich von seiner Beteiligung am Basler Dentalimplantatehersteller Straumann getrennt. Dies setzte die Straumann-Aktie am Mittwoch im vorbörslichen Handel unter Druck: Sie wurde um 1,9 Prozent tiefer indiziert.

Ein Straumann-Sprecher erklärte auf Anfrage, dass GIC rund 540'000 Aktien verkauft habe. Das entspricht einer Beteiligung von 3,4 Prozent. Zwei Börsenhändler sagten, JPMorgan habe die Titel in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren zu 541 Franken platziert. Am Dienstag hatten die Straumann-Aktien mit 551,50 Franken geschlossen.

GIC war 2012 mit der Übernahme eines Aktienpakets durch Firmengründer Thomas Straumann beim Zahnimplantatspezialisten eingestiegen. Der Anteil lag damals bei 14 Prozent, der Kurs der Straumann-Aktie notierte damals weit unterhalb der 200-Franken-Marke.

Ein weiterer Aktienverkauf von GIC hatte erst vor zwei Tagen zu reden gegeben. GIC hatte rund 93 Millionen Aktien der UBS veräussert und damit seine Beteiligung an der Grossbank auf 2,7 von 5,1 Prozent reduziert. Im April hatte GIC seinen Anteil von knapp 8 Prozent an Dufry an die chinesische HNA verkauft.

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SDA-ATS