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Die Stadt Luzern und vier Agglomerationsgemeinden sollen 2017 zu einer neuen Grossstadt mit 140'000 Einwohnern fusionieren. Dies ist das Ergebnis des Projektes Starke Stadtregion Luzern. Das Volk wird zu diesen Plänen im November befragt.

2010 fusionierte die Stadt Luzern mit der Vorortsgemeinde Littau. Schon zuvor hatte die Stadt klar gemacht, dass sie offen für weitere Fusionen sei. Sonst werde es für die Stadt schwierig, im harten Standortwettbewerb zu bestehen. Der Kanton stützte diese Zielsetzung. Die betroffenen Gemeinden reagierten aber zurückhaltend.

Luzern, Adligenswil, Ebikon, Emmen und Kriens entschieden deshalb zusammen mit dem Kanton, zu untersuchen, wie die Stadtregion als ganzes gestärkt werden könne und ob dazu wirklich Fusionen nötig seien.

Am Montag präsentierte die Projektsteuerung nun das Ergebnis, und sie sprach sich klar für Fusionen aus. Nur so könne ein einheitlicher Wirtschafts- und Arbeitsraum geschaffen werden, erklärte Projektsprecher Thomas Willi, Gemeindepräsident von Emmen.

Als Alternative zur Fusion wurde geprüft, ob nicht auch eine verstärkte Zusammenarbeit in einem Mehrzweckgemeindeverband das gewünschte Ergebnis bringen könne. Dies wurde klar verneint. Ein Mehrzweckgemeindeverband schaffe neue Doppelspurigkeiten und habe auch demokratische Defizite.

Kommen die Fusionen zu Stande, wird Luzern die viertgrösste Schweizer Stadt sein. Ziel sei es, eine neue Stadt zu schaffen und nicht Gemeinden einzuverleiben, sagte Josef Burri, Gemeindepräsident von Ebikon. So soll etwa die Stadtteilpolitik verstärkt werden und die Behörden sollen auch in den einzelnen Stadtteilen präsent sein.

Ende November können die Stimmberechtigten der beteiligten Gemeinden über das weitere Vorgehen - Fusion oder verstärkte Zusammenarbeit - entscheiden.

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SDA-ATS