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Stadt Zürich kann Erdwärme-Projekt vorantreiben

Dieser Inhalt wurde am 29. November 2009 - 15:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - Die Stadt Zürich kann mit ihrem Erdwärme-Projekt weiterfahren. Die Stimmberechtigten haben einem Kredit von knapp 19 Millionen Franken zugestimmt. 78'728 sagten Ja, 20'495 waren dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,1 Prozent.
Der Kredit wurde den Stimmbürgern vorsorglich vorgelegt. Gebraucht wird das Geld nur, falls eine erste Geothermie-Bohrung zeigt, dass sich der Zürcher Untergrund zur Gewinnung von Erdwärme eignet.
Für diese erste Erkundungsbohrung hat der Gemeinderat knapp 20 Millionen Franken bewilligt. Sie startete am 10. November. Nach rund 80 Tagen sollen Erkenntnisse vorliegen.
Sind diese positiv, braucht es eine zweite Bohrung sowie den Bau einer Energiezentrale. Diese beiden Vorhaben würden mit dem nun bewilligten Geld bezahlt.
Gebohrt wird auf einer Baustelle beim Stadtspital Triemli. Mit Geothermie könnten das Spital geheizt werden sowie Gebäude, die auf dem Bohrgelände bis im Frühjahr 2011 entstehen. Zudem könnte man pro Jahr bis zu 2000 Tonnen CO2 sparen.
Laut Fachleuten ist das Zürcher Geothermie-Projekt nicht mit dem in Basel vergleichbar. In Zürich bohrt man bis auf 3200 Meter - also etwa 2000 Meter weniger tief als in Basel. Zudem liegt Zürich geologisch gesehen in einer ruhigeren Zone. Deshalb sei nicht mit Erdbeben zu rechnen.
An das Geothermie-Projekt knüpft die Stadt Zürich grosse Hoffnungen. Geothermie könnte eine weitere Möglichkeit sein, den von Zürich vor rund einem Jahr beschlossenen allmählichen Ausstieg aus der Atomenergie zu realisieren.

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