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Die libysche Hauptstadt Tripolis und Sirte, die Heimatstadt des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, sind wieder Ziele von Luftangriffen geworden. Im Bereich von Gaddafis Residenz war eine schwere Explosion zu hören. Gaddafis Truppen antworteten mit Flugabwehrfeuer. Im Südosten der Stadt stieg eine Rauchsäule auf.

Die Rebellen warnten vor einem Massaker in der von Regierungstruppen eingekesselten Stadt Misrata. Die NATO müsse massiv einschreiten, sagte ein Rebellensprecher telefonisch aus der Stadt.

Bei einem erneuten schweren Raketenangriff der Gaddafi-Truppen in einem Wohnviertel in der Nähe des Hafens seien mindestens 23 Menschen getötet worden, vor allem Frauen und Kinder.

Die Lage der Menschen verschlechtere sich von Tag zu Tag. Lebensmittel und Medikamente seien sehr knapp, erklärten die Rebellen. Wegen der Heckenschützen und des dauernden Beschusses könnten sie nicht auf die Strasse gehen, um einzukaufen.

Nach Schätzungen der UNO warten rund 6000 Ausländer in Misrata auf ihre Ausreise. Inzwischen habe ein Hilfsschiff Kurs auf die Küstenstadt genommen, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf mit. Das Schiff habe 400 Tonnen Hilfsgüter geladen, hiess es weiter. Es solle zunächst einmal 800 Hilfsbedürftige evakuieren.

Die libysche Regierung warnte unterdessen erneut vor Unterstützung für die Aufständischen in Misrata. Jedes Schiff, das in den Hafen einlaufen wolle, müsse dafür eine Genehmigung einholen. Wer dies versäume, begebe sich in Gefahr.

Waffen aus Katar

Dem Golfemirate Katar warf das Regime in Tripolis vor, den Aufständischen in deren Hochburg Benghasi moderne Panzerabwehrwaffen zu liefern. Die Katarer hätten nicht nur Raketen des Typs "Milan" geliefert, sondern auch Militärberater nach Ost-Libyen geschickt, sagte Vize-Aussenminister Chalid al-Koeim. Aus Katar gab es zunächst keine Stellungnahme zu den Behauptungen.

Augenzeugen in Benghasi sagten, in einem Militärlager am Rande der ostlibyschen Stadt Tobruk seien etwa 35 Offiziere aus Katar eingetroffen. Der Übergangsrat der Aufständischen in Benghasi wollte sich dazu auf Anfrage nicht äussern.

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SDA-ATS