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Das Eishockey-Nationalteam der Männer zeigt mit dem 8:0 gegen Südkorea eine eindrückliche Reaktion auf das 1:5 gegen Kanada zum Auftakt. "Wir waren hässig", so Nationaltrainer Patrick Fischer.

Klar ist Südkorea im Eishockey ein unbeschriebenes Blatt. Dass die Asiaten jedoch nicht zu unterschätzen sind, unterstrichen sie im ersten Spiel gegen Tschechien, dass sie bloss 1:2 verloren. "Das war vielleicht ein Vorteil, da jeder wusste, dass es eine Topleistung braucht, damit wir gewinnen", sagte Torhüter Jonas Hiller. "Es war von Anfang an jeder bereit, alles zu geben." Nach dem Spiel gegen Kanada sei niemand zufrieden gewesen. "Allerdings machen wir es uns selber auch nicht einfach, da wir selber von einer Medaille reden. Dann legst du dir Druck auf."

Der einstige NHL-Keeper wehrte 25 Schüsse ab und feierte seinen dritten Shutout in den letzten vier Partien an Winterspielen. Er ist in Gangneung noch immer ungeschlagen - gegen Kanada ersetzte er in der 26. Minute Leonardo Genoni. Hiller profitierte auch von einer sehr guten und disziplinierten Arbeit seiner Vorderleute. "In den ersten zwei Dritteln kamen die Schüsse immer von aussen", erklärte Hiller. "Auch im Boxplay spielten wir gut. Allerdings ist es als Goalie manchmal einfacher, wenn du mehr zu tun hast. Aber das gehört dazu. Du musst versuchen, mental fokussiert zu bleiben. Von daher bin ich glücklich mit meiner Leistung und vor allem mit den drei Punkten."

Fischer: "Das 8:0 ist zu hoch"

Blum sprach davon, dass "wir mit der richtigen Einstellung ins Spiel gingen. Wir hatten grossen Respekt vor Südkorea, was der richtig Weg war." Aufatmen konnte auch Fischer: "Heute lief die Scheibe sicher für uns. Die Südkoreaner bekommen normalerweise wenig Gegentreffer. Das 8:0 ist aber zu hoch." Das Erfolgsrezept war für ihn, einfach gespielt zu haben. "Wir spielten sauber hinten raus, vorne machten wir Druck aufs Tor, und wir schossen auch 'dreckige' Treffer. Angeschossene Bären sind gefährlicher als normale, und wir waren angeschossen nach dem ersten Spiel."

Die Höhe des Sieges war insofern wichtig, als an diesem Turnier jedes Tor entscheidend sein kann. Deshalb zogen die Schweizer 60 Minuten durch, spielten sie sich phasenweise in einen Rausch. Pius Suter zeichnete sich als dreifacher Torschütze aus. "Das ist sehr speziell und ein schönes Gefühl. Heute hat alles gepasst", sagte der Center der ZSC Lions.

Bereits am Sonntag um 8.40 Uhr Schweizer Zeit geht es für die Nationalmannschaft weiter. Dann ist Tschechien der Gegner. Die Osteuropäer sind in Gangneung noch ungeschlagen, gewannen gegen Kanada 3:2 nach Penaltyschiessen. Mit einem Erfolg gegen die Osteuropäer nach 60 Minuten sind die Schweizer mindestens Gruppenzweiter. Ohnehin ist nach dem Kantersieg die direkte Qualifikation für die Viertelfinals wieder möglich.

"Wir wissen, dass wir gegen Tschechien immer eine Chance haben zu gewinnen", so Hiller. An der WM vor einem Jahr setzten sich die Schweizer 3:1 durch und auch das letzte Duell an Winterspielen 2014 in Sotschi hatten sie siegreich (1:0) gestaltet. Hiller: "Wir wissen aber auch, dass die Tschechen ein anderes Kaliber sind wie Südkorea." Ausserdem habe sich an diesem Turnier gezeigt, dass jeder jeden schlagen könne. "Von daher braucht es wieder von allen eine Topleistung."

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SDA-ATS