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Ihre Sommerferien sind den Schweizern trotz Euro- und Griechenlandkrise lieb, aber nicht unbedingt teuer. Die Reiseveranstalter melden mehr Kunden als im Vorjahr, aber geringere Umsätze. Mit den Buchungen sind sie "einigermassen zufrieden".

Zu diesem Schluss kommt der Schweizerische Reisebüro-Verband aufgrund einer am Montag veröffentlichten Branchenumfrage. Allerdings drückt das im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 20 Prozent tiefere Preisniveau auf die Umsätze. Dafür liegen aber die Passagierzahlen mit bis zu 9 Prozent im Plus.

Gemäss der Umfrage bei den Reiseveranstaltern legten Tunesien und Ägypten ein Jahr nach dem arabischen Frühling in der Gunst der Ferienhungrigen am meisten zu. Allerdings waren die Zahlen dieser Destinationen 2011 aufgrund der Unruhen auch entsprechend tief.

Unterschiedlich zeigt sich die Lage bei den Buchungen nach Griechenland. Ein Tour-Operator meldete dem Verband, dass die Negativschlagzeilen dieser Destination am meisten schaden. Ein andere Anbieter wiederum sieht gerade bei der Nachfrage nach Ferien auf den griechischen Inseln Korfu, Rhodos und Samos Zuwachszahlen im zweistelligen Prozentbereich.

Bei weit entfernten Destinationen macht sich der günstige Dollarkurs bei den Zielen USA und Kanada bemerkbar. Generell machte der starke Franken die Kunden gemäss dem Branchenverband buchungsfreudiger.

Der Verband begrüsst die Untergrenze von 1,20 Franken für den Euro aber, weil dieser für Stabilität sorge. Die Untergrenze stoppte nach ersten Erkenntnissen nämlich den Trend zum Buchen im Ausland - wenn auch nicht ganz. Das Buchen dort lohne sich jedoch zunehmend nicht mehr, hält der Reisebüro-Verband fest.

SDA-ATS